vbw Pressemitteilung zur Zweiten Lesung zum Tariftreuegesetz im Bundestag: Belastungen für den Standort enorm

Aus Sicht der vbw enthalten die vorgelegtenÄnderungsvorschläge zwar eine begrüßenswerte Herausnahme von Lieferaufträgen sowie partielle Erleichterungen beim Zertifizierungsverfahren und bei der elektronischen Abfrage von Entgeltbescheinigungsdaten. Dennoch bleibt die Regulierung ein Bürokratiemonster und immenser Kostentreiber für die öffentliche Hand, was angesichts der desolaten Haushalts- und der höchst angespannten Wirtschaftslage unverantwortlich ist. Zudem zeigen wissenschaftliche Untersuchungen des IW Köln, dass durch bereits bestehende Landestariftreuegesetze keinerlei messbare Stärkung der Tarifbindung stattgefunden hat.\“Auch das bundesweite Tariftreuegesetz wird daran nichtsändern\“, so Brossardt.
Die vbw lehnt weiterhin jede gesetzlicheÜberregulierung von Arbeits- und Vergabebedingungen durch das Tariftreuegesetz ab, sind es doch im Wesentlichen Angriffe auf die Tarifautonomie.\“Kern des Anliegens der Gewerkschaften war es doch, wieder neue Mitglieder zu gewinnen. Bedauerlicherweise schießt man sich gerade ein Eigentor. Denn Investitionen werden nun noch öfter im Ausland getätigt, zum Nachteil unseres Standorts\“, erklärt Brossardt abschließend.
Pressekontakt:
Tobias Rademacher, +49 (0) 89-551 78-399, tobias.rademacher@vbw-bayern.de
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