Union drängt auf raschen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Acht-Stunden-Tages / Tourismus-Koordinator Christoph Ploß(CDU):\“Eine Verzögerung können wir uns nicht mehr leisten\“

Die Bundesregierung hatte sich im vergangenen Jahr darauf verständigt, den Acht-Stunden-Tag abzuschaffen und die Arbeitszeitregelungen zu flexibilisieren. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat die Vorlage eines entsprechenden Gesetzentwurfs für den Juni 2026 angekündigt, sich zuletzt aber inhaltlich von den Plänen distanziert.
Ploß verlangte, dass die neuen Regelungen ausdrücklich nicht an eine Tarifbindung gekoppelt werden dürften.\“Die neue Regelung muss ausdrücklich auch solche Betriebe einschließen, die nicht tarifgebunden sind\“, sagte er noz. Davon profitierten laut Ploß Unternehmen, die ihre Mitarbeiter bei saisonalen Spitzen und größeren Veranstaltungen flexibler einsetzen könnten. Als Beispiel nannte er einen Gasthof auf dem Land, der bei einer großen Hochzeitsfeier seine Mitarbeiter auch mal länger einsetzen und ihnen dafür anschließendfrei geben könne. Die Anzahl der wöchentlichen Arbeitsstunden bleibe bei der Reform gleich.
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