Fritz Güntzler, CDU, finanzpolitischer Sprecher Unionsfraktion im Bundestag: Vorschläge der SPD zur Erbschaftssteuer sind\“völlig falsches Signal\“

Der Vorschlag der SPD komme zu einer Zeit, in der die Wirtschaft ohnehin schwächele. Mit dem in den Plänen der Sozialdemokraten vorgesehenen Freibetrag von fünf Millionen Euro erreiche man lediglich eine Steuerfreiheit für kleinere Unternehmen,\“was jetzt teilweise auch schon gilt\“, so Güntzler. Der Reformvorschlag zur Erbschaftssteuer komme aus seiner Sicht zum falschen Zeitpunkt, zumal auch noch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftssteuer ausstehe.\“Ich bin mir gar nicht sicher, dass das alles infrage gestellt wird, was die Sozialdemokraten jetzt behaupten – lassen Sie uns das Urteil abwarten und dann werden wir darauf reagieren\“, so Güntzler.
Bereits 2016 habe die Union gemeinsam mit der SPD auf Anraten des Bundesverfassungsgerichts Verschonungen der Erbschaftssteuer auf Betriebsvermögen eingeführt,\“weil wir Arbeitsplätze sichern wollen und nicht wollen, dass Familienunternehmen in ihrem Bestand gefährdet werden, durch eine zu hohe Erbschaftssteuerbelastung\“, so Güntzler. Dahingehend seien die Pläne der SPD, die Erbschaftssteuer insbesondere für Betriebsvermögen zu reformieren,\“völlig ungeeignet für unseren Wirtschaftsstandort Deutschland, der gerade durch den Mittelstand und die Familienunternehmen geprägt ist.\“Die Einführung eines Lebensfreibetrages von einer Millionen Euro bei der Vererbung von Privatvermögen halte er dagegen für einen\“interessanten Ansatz\“in den SPD-Plänen. Zwar müsse man über die Höhe noch einmal nachdenken,\“aber darüber kann man reden, ich finde den Ansatz ganz interessant\“, so Fritz Güntzler im Interview mit phoenix.
Das gesamte Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/hra
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