Privatverkauf vs. Makler: In Dresden kann das mehrere Zehntausend Euro ausmachen

\“Ich sage niemandem, dass Privatverkauf unmöglich ist\“, sagt Calvin Linke, Inhaber von Immobilienpartner Sachsen.\“Aber die meisten unterschätzen, wie viel Verhandlungsspielraum sie ohne Marktkenntnis liegen lassen.\“
Der Unterschied entsteht selten an einer einzelnen Stelle. Privatverkäufer setzen den Preis oft nach Gefühl statt nach Vergleichsdaten, verhandeln, ohne mehrere Interessenten gleichzeitig gegeneinander auszuspielen, und übersehen Mängel im Exposé, die später den Preis drücken. Ein Punkt, der oft untergeht: Seit der Reform des Bestellerprinzips 2020 zahlt der Verkäufer die Provision nicht mehr allein. In Sachsen beträgt die Gesamtprovision beim Verkauf von Wohnraum 7,14 Prozent, die sich Käufer und Verkäufer je zur Hälfte teilen, also 3,57 Prozent pro Seite, fällig erst nach dem Notarvertrag. Wer nachrechnet, sieht: Selbstnach Abzug der eigenen 3,57 Prozent bleibt beim maklerbegleiteten Verkauf oft mehr übrig als beim provisionsfreien Privatverkauf zum niedrigeren Preis.
Ob sich das im Einzelfall lohnt, hängt von Lage, Zustand und Zeitdruck ab.Worauf es beim Hausverkauf in Dresden ankommt, von der realistischen Bewertung bis zur gezielten Vermarktung, zeigt Immobilienpartner Sachsen im eigenen Ratgeber. Für den ersten Schritt gibt es eine kostenlose, anonyme Ersteinschätzung, unverbindlich und ohne Pflicht zur Angabe von Kontaktdaten.
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