Digitalminister Wildberger für vorübergehende Social-Media-Altersgrenze:\“Verbot kann Erziehung nicht ersetzen\“

Der CDU-Parteitag hatte die Bundesregierung vor einem Monat aufgerufen, eine gesetzliche Altersgrenze von 14 Jahren für die Nutzung sozialer Netzwerke wie TikTok, Instagram, Snapchat oder Facebook zu beschließen. Die CDU-Ministerpräsidenten von NRW und Schleswig-Holstein, Hendrik Wüst und Daniel Günther, drängen auf eine rasche Umsetzung.
Auch Wildberger sagte, er sei\“dafür, dass es eine Altersgrenze für Social Media gibt\“, allerdings womöglich als Übergangslösung.\“Ich bin sehr dagegen, die Diskussion auf ein Verbot zu verengen\“, so der Minister zu\“noz\“. Der Staat habe eine Fürsorgepflicht, damit sich junge Menschen gut entwickeln könnten. Das könne am Ende aber\“auch durch Regulierung, also strenge Vorschriften und Standardeinstellungen für Plattformen oder Smartphones gelingen\“. Solange die technischen Möglichkeiten aber nicht genutzt werden könnten,\“kann eine Altersbeschränkung zur Überbrückung angebracht sein\“.
Das Problem habe\“mehrere Dimensionen\“, betonte der CDU-Politiker.\“Wenn die Eltern daheim ständig am Smartphone hängen, wird es Kindern schwerlich gelingen, Social Media angemessen zu nutzen. Erziehung gehört dazu, die kann der Staat durch ein Verbot nicht ersetzen.\“Aber\“in der Abwägung kann eine Altersgrenze ein Weg sein. Wir müssen auch ein Zeichen setzen, dass uns der Schutz der jungen Leute sehr am Herzen liegt\“.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.