Zu Ostern werden die Eier knapp

Grund dafür ist laut dem Verbandschef eine vielschichtige Gemengelage: Ein Deutscher isst demnach im Schnitt 255 Eier pro Jahr – das sind 30 mehr als vor drei Jahren. Das liege an einem Imagewandel, sagte Goldnick.\“Das Ei gilt nicht mehr als Cholesterinbombe, sondern als sympathischer Proteinträger.\“Zeitgleich gingen Importe zurück. Laut Verband stammen über zwei Drittel der Eier in den Supermärkten von regionalen Höfen, der Rest wird aus den Niederlanden geliefert. Das Land fahre die Massenproduktion jedoch zurück, um Umweltauflagen zu erfüllen, sagte Goldnick. Zudem setzt die Geflügelpest den Betrieben zu. Im vergangenen Herbst mussten 40.000 Legehennen in einem Betrieb in Mansfeld-Südharz wegen eines Virusausbruchs getötet werden. Insgesamt habe die Branche im vergangenen Jahr drei Prozent aller Legehennen durch das Virus H5N1 verloren, sagte der Verbandschef.
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