Wirtschaftswissenschaftlerin Kemfert im WDR zur Einigung beim Heizungsgesetz:\“25-prozentige Preissteigerungen möglich\“
Die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hat im WDR5-Morgenecho die Reform des Heizungsgesetzes kritisiert. Kemfert sagte, dass es durch die geplanten Regelungen die Gefahr gebe,\“dass Haushalte im Jahr bis zu 450 Euro mehr zahlen können.\“25-prozentige Preissteigerungen seien möglich.
Kemfert lobte zwar die Ankündigung, den Austausch alter Heizungen weiter zu fördern – kritisierte aber gleichzeitig:\“Die Menschen denken jetzt, sie können sich einfach wieder eine Öl- und Gasheizung einbauen, aber es wird verschleiert, dass es da enorme Kostenbelastungen geben kann.\“
Die Wirtschafswissenschaftlerin rät Verbrauchern, den Energieverbrauch zu drosseln und sich beraten zu lassen:\“Jetzt muss es darum gehen, dass man Klarheit hat, dass man Unterstützung bekommt, dass energetische Sanierung gefördert wird, dass die Haushalte erst mal da ansetzen, möglichst wenig Energie wirklich zu verbrauchen und dann müssen sie beraten werden und möglichst weg von fossilen Heizsystemen, weil die werden enorm teuer.\“
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