Rotes Kreuz warnt: Kostensteigerungen bedrohen gemeinnützige Angebote / DRK-Generalsekretär mahnt verlässlichere Kostenerstattung vom Staat an:\“Bereits Kapazitäten abgebaut\“

\“An vielen Stellen braucht es auch einen mehrjährigen Finanzierungsrahmen\“, sagte Reuter weiter. Dass es etwa bei der Migrationsberatung nur Zusagen für einzelne Jahre gebe, erschwere die Planung und die Personalsuche. Außerdem müsse der Verwaltungsaufwand für zahlreiche Angebote gesenkt werden, fordert der Generalsekretär.
Als gemeinnützige Organisation, die nur sehr limitiert finanzielle Rücklagen schaffen könne, sei das DRK\“darauf angewiesen, dass unsere wichtigen Angebote ausreichend Unterstützung von staatlicher Seite und durch Spenden erhalten\“, erklärt Reuter. Denn Gemeinnützigkeit erfordere, dass\“gegebenenfalls erwirtschaftete Gewinne in die bestehenden Angebote, Strukturen und die Vorhaltung reinvestiert werden\“. Wegen der wachsenden finanziellen Herausforderungen seien\“bereits in beträchtlichem Maße Kapazitäten abgebaut oder Einrichtungen zusammengelegt\“worden, sagte Reuter. Die entsprechenden Angebote bestünden dann häufig zwar weiter, kämen aber weniger Menschen als in der Vergangenheit zugute.
Daher gelte es auch,\“gemeinnützige Arbeit bei Ausschreibungen und Förderungen stärker zu berücksichtigen\“, sagte Reuter weiter. Damit würde zugleich auch die Gefahr vermieden, dass\“Standards auf ein Minimum abgesenkt werden und die Angebote den Bedarfen der Menschen nicht entsprechen\“.
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