Die Tintenwahrheit: Neue Plattform Printometer macht den echten Verbrauch von Produktionsdruckern sichtbar

Wer im Large-Format-Druck produziert, weiß erstaunlich selten, was ein einzelner Job wirklich gekostet hat. Die Maschine misst den Tintenverbrauch bis auf den Mikroliter, doch diese Zahlen bleiben im Gerät oder im RIP hängen, sind nach kurzer Zeit überschrieben und lassen sich über verschiedene Druckermarken hinweg kaum vergleichen. Genau hier setzt Printometer an, die neue Analyse-Plattform der Berliner XIOSYS UG (haftungsbeschränkt).
Printometer liest die tatsächlichen Verbrauchsdaten direkt aus den Accounting-Protokollen der Drucker aus, führt sie herstellerübergreifend in einer einzigen Auswertung zusammen und errechnet die realen Kosten je Job, je Material und je Quadratmeter. Der Ansatz unterscheidet sich bewusst von den gängigen Kalkulatoren: Nicht geschätzte Laborwerte, sondern gemessene Ist-Werte bilden die Grundlage.
Das Problem: Die Daten sind da, sie kommen nur nie an
Die Datenlücke entsteht nicht durch die Hersteller, sondern durch die Art, wie die Daten heute verfügbar sind. Produktionsdrucker halten ihre Protokolle nur begrenzt vor: Manche Geräte speichern die Historie wenige Wochen, andere puffern lediglich eine Handvoll Jobs. Ohne automatische, dauerhafte Abholung sind ganze Zeiträume unwiederbringlich verloren, und wer mehrere Marken im Haus hat, jongliert mit ebenso vielen Einzeltools, die sich nicht vergleichen lassen.
\“Der Drucker kennt die Wahrheitüber den Verbrauch längst. Sie kommt nur nie beim Betrieb an\“, sagt Andreas Nies, Gründer und Geschäftsführer von Printometer.\“Die Idee ist in unserer eigenen Produktion entstanden, weil wir wissen wollten, was ein Quadratmeter tatsächlich kostet, statt es aus Tabellen zu schätzen.\“
Die Lösung: Ein Collector, ein Archiv, eine Wahrheit
Ein kleiner Collector im Betriebsnetz holt die Daten automatisch von den Maschinen ab undüberträgt sie verschlüsselt an die Plattform. Aus den flüchtigen Geräte-Puffern wird so ein dauerhaftes, herstellerübergreifendes Archiv. Drei Dinge kann Printometer damit, die einzeln kaum eine andere Lösung vereint:
Mehrere Maschinen und Marken in einer Auswertung statt getrennter Insellösungen je Hersteller.
Gemessene Ist-Werte statt Schätzung, auf Wunsch bis auf die einzelne Tintenfarbe heruntergebrochen, führen zu korrekten Druckkosten im Großformatdruck.
Die Brücke vom Job zur Auftragsnummer, sodass aus reiner Verbrauchsmessung eine echte Nachkalkulation wird.
Beim ersten Beta-Anwender, der BerlinerTypographus GmbH, läuft die Plattform bereits mit realen Produktionsdaten und wertet den laufenden Betrieb an Canon- und Epson-Maschinen aus.
Verfügbarkeit
Printometer geht in den kommenden Wochen an den Start. Betriebe, die früh dabei sein möchten, können sich ab sofort über die Warteliste vormerken lassen und Printometer zum Launch kostenlos testen. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter printometer.eu; Hintergründe rund um die echten Druckkosten unterprintometer.eu/info/druckkosten.
Über Printometer / XIOSYS UG
Printometer ist eine SaaS-Plattform für die herstellerübergreifende Verbrauchs-, Job- und Kostenanalyse von Produktionsdruckern. Betreiber ist die XIOSYS UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Berlin, geführt von Andreas Nies. Ziel von Printometer ist es, die realen Verbrauchsdaten aus den Druckern für die Betriebe nutzbarund vergleichbar zu machen, unabhängig vom Gerätehersteller.
Categories: Allgemein
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