Krankenkassen haben 2025 mit 3,5 Milliarden im Plus abgeschlossen

Am meisten Geld floss in den Bereich Krankenhaus. Die Ausgaben für die Kliniken stiegen um knapp 10 Prozent auf 111 Milliarden Euro. Die Kosten für die ambulante Versorgung stiegen um 7,6 Prozent auf 54 Milliarden Euro. Für Arzneimittel gaben die Kassen insgesamt 58 Milliarden Euro aus, ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber 2024.
\“Trotz desÜberschusses gibt es null Grund zur Entwarnung\“, sagte Blatt. Das Plus reiche nicht aus, um die Reserven der Kassen zu füllen, wozu diese verpflichtet seien. Und etliche gesetzliche Krankenkassen hätten schon im Laufe des letzten Jahres ihre Beiträge erhöht. Zum Jahreswechsel folgte dann die Anhebung der Zusatzbeitragssätze um durchschnittlich einen Prozentpunkt auf 3,13 Prozent.
\“Das dieser gesenkt werden kann, ist derzeit illusorisch\“, so Blatt zu\“noz\“.\“Im Gegenteil: Wenn in diesem Jahr keine wirksamen Strukturreformen beschlossen werden, um den Ausgabenanstieg deutlich zu drosseln, wird ein Großteil der Kassen spätestens zum nächsten Jahreswechsel die Beiträge abermals anheben müssen.\“Der GKV-Spitzenverband hatte im Dezember ein auf mehrere Jahre angelegtes Sparpaket im Volumen von 50 Milliarden Euro vorgeschlagen. Sparpotenzial sieht der Verband insbesondere bei Kliniken, bei der Abschaffung der teilweisen Doppelfinanzierung von Arztterminen sowie bei Arzneimitteln.
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