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IFS Loops startet Agent Studio

Nürnberg, 27. April 2026 – IFS, führender Anbieter von Industrial AI Software, hat die Einführung des IFS Loops Agent Studio sowie neue spezialisierte KI-Agenten, die digitalen Mitarbeitenden, angekündigt.

Die Stärke von industrieller KI zeigt sich besonders deutlich in branchenspezifischen Anwendungsfällen. In diesen Szenarien ermöglicht der Einsatz von digitalen Mitarbeitenden es Unternehmen, ihre Effizienz über alle Geschäftsbereiche hinweg zu steigern und ihren Kunden optimierte Produkteund Dienstleistungen bereitzustellen. Mit dem veröffentlichten großen Update bietet IFS Loops jetzt ein neues Agent Studio, das es Unternehmen ermöglicht, digitale Mitarbeitende ganz individuell für ihre Anforderungen zu konfigurieren, zu verwalten und zu erweitern. Mit der intuitiven Gestaltung richtet sich IFS Loops Agent Studio auch ganz konkret an nicht-technische Fachanwender –Programmier- oder IT-Kenntnisse sind damit nicht erforderlich.

Die digitalen Mitarbeitenden werden bereits mit breitem Branchenkontext, erprobten Workflows sowie allen notwendigen, standardmäßig definierten KI-Sicherheits- und Kontrollmechanismen ausgeliefert – inklusive Security-, Berechtigungs- und Governance-Guardrails. In Kombination mit dem Agent Studio können Unternehmen ihren Fokus damit auf den operativen Mehrwert ihrer digitalen Mitarbeitenden legen, anstatt sichmit der Komplexität ihrer Implementierung aufzuhalten.

Auf diese Weise wird es für Unternehmen ebenfalls leichter, den Agenten den notwendigen Kontext zu liefern, Prozesse zu definieren, konkrete Aktionen vorzugeben und sie zu testen, bevor die digitalen Mitarbeitenden in den produktiven Betrieb überführt werden. Das Agent Studio ermöglicht zudem die Überwachungoperativer Ergebnisse, Ausnahmen und Leistungsmetriken, die Durchsetzung von Governance-Vorgaben, die Sicherstellung der Auditierbarkeit sowie den schrittweisen Ausbau agentischer Fähigkeiten, sobald das Vertrauen in die Systeme wächst.

Bereits in mehreren kapitalintensiven Branchen berichten Unternehmenüber messbare Ergebnisse durch den Einsatz von digitalen Mitarbeitenden, darunter:

– 60 Prozent höhere operative Effizienz sowie Einsparungen von 20 Arbeitsstunden pro Woche

– 3 Millionen US-Dollar jährlicher ROI und 90.000 wiedergewonnene Arbeitsstunden

Erweiterung der digitalen Mitarbeitenden: Neue Funktionen im technischen Außendienst

Ergänzend zu den bisherigen Agenten für die Lieferkette erweitert IFS das Angebot im technischen Außendienst um neue spezialisierte Anwendungen. Diese unterstützen Unternehmen dabei, von einer manuellen Steuerung hin zu einer stärker automatisierten, ausnahmebasierten Überwachung zu wechseln.

– Service Planning Assistant: Bewertet kontinuierlich den Servicebedarf, die Verfügbarkeit von Technikern sowie die operativen Rahmenbedingungen und unterstützt die Planung und Einsatzsteuerung. Das Ziel: Nachfrage frühzeitig zu erkennen, statt nur zu reagieren.
Konkrete Auswirkungen zeigen sich in einer besseren Planungsqualität, weniger manuellem Aufwand und einer schnelleren Reaktion auf Nachfrageänderungen.

– Dispatcher Assistant:Überwacht Einsatz- und Servicewarteschlangen, erkennt Konflikte in der Planung und schlägt optimale Dispositionsentscheidungen vor. Eskalationen erfolgen nur bei Bedarf einer menschlichen Bewertung. Auswirkungen: geringerer Koordinationsaufwand, schnellere Zuweisung von Einsätzen, bessere Auslastung der Techniker.

– Knowledge Manager: Stellt Technikern kontextbezogene Informationen bereit, indem er Anlagendaten, Servicehistorien und Unternehmensdokumentation in Echtzeit auswertet. Recherchen in Handbüchern oder Datenbanken entfallen weitgehend und relevante Informationen werden direkt im Arbeitsprozess bereitgestellt.

Somya Kapoor, CEO von IFS Loops:
„Agenten zu bauen ist einfach – ihre Verwaltung und Steuerung ist der schwierige Teil. Digitale Mitarbeitende sind nichts, was man einmal einführt und dann nicht mehr anfasst. Wie jede Arbeitsorganisation entwickeln sie sich weiter. Unternehmen beginnen damit, einen einzelnen Agenten zu erstellen oder anzupassen, testen ihn in realen Prozessen und passen Regeln, Guardrails und Entscheidungslogiken an. Anschließend wird die Leistung im laufenden Betrieb überwacht. Dieser kontinuierliche Zyklus aus Anpassung, Test und Überwachung führt dazu, dass digitale Mitarbeitendeleistungsfähiger und verlässlicher werden. So gelangen Unternehmen von der KI-Erprobung zur täglichen Nutzung mit messbarem ROI innerhalb weniger Wochen.“

Weitere Branchenstimmen zu den digitalen Mitarbeitenden

Für den Elektronikdienstleister Kitron automatisieren digitale Mitarbeitende beispielsweise Prozesse in der Lieferkette, darunter die Bestandsauffüllung und die Abstimmung mit Lieferanten. Bereiche, die zuvor erhebliche operative Kapazitäten gebunden haben.

Jonatan Gustafsson, Business Application Manager bei Kitron:
„IFS ist das Rückgrat unserer globalen Abläufe und verbindet Beschaffung, Produktion, Logistik und Finanzen auf einer Plattform. Die digitalen Mitarbeitenden von IFS Loops sind eine logische Erweiterung dieser Basis. Weil strukturierte operative Daten bereits vorhanden sind, können wir KI genau dort einsetzen, wo sie am meisten bewirkt. So sparen etwa automatisierte Bestätigungen von Lieferantenaufträgen wertvolle Zeit und die frühzeitige Erkennung von Engpässen hilft uns, Produktionspläne abzusichern, bevor Probleme entstehen.“

Das Produktionsunternehmen Ependion bearbeitete mehr als 150 Auftragsbestätigungen pro Woche vollständig manuell. Der Prozess war langsam, fehleranfällig und zeitaufwendig. Nach der Einführung des digitalen Mitarbeitenden „Supplier Order Manager“ erwartet das Unternehmen eine um 60 Prozent höhere operative Effizienz sowie eine Einsparung von 20 Arbeitsstunden pro Woche. Aufgrund der ersten Ergebnisse wurde bereits ein zweiter Agent eingeführt; weitere Anwendungsfälle werden geprüft.

Joakim Stolt, Chief Information Officer bei Ependion:
„Wir haben dieses Problem über Jahre mit klassischen Methoden zu lösen versucht. Ein digitaler Mitarbeitender hat geschafft, was uns nicht gelungen ist. Wir haben den Nutzen sofort beobachten können, einen zweiten eingeführt und werden weitermachen. Ein Mensch im Kontrollprozess bei jeder kritischen Entscheidung ist aus unserer Sicht der richtige Ansatz für Enterprise-KI, und das ist von Anfang an in IFS Loops angelegt.“

Kodiak Gas Services betreibt in den USA 4,5 Millionen PS an Verdichterleistung mit 800 Servicetechnikern im Außendienst. Diese mussten bisher viel Zeit mit der Suche nach Ersatzteilen verbringen. Mit IFS Loops wurde ein „Material Replenisher“-Agent eingeführt, der es Technikern ermöglicht, Ersatzteile über eine dialogbasierte Oberfläche zu finden und zu bestellen. Das Ergebnis: 3 Millionen US-Dollar jährlicher ROI und 90.000 wiedergewonnene Arbeitsstunden.

Keith Kirkpatrick, Vice President und Research Director Enterprise Software&Digital Workflows bei der Futurum Group:
„Agentische KI-Plattformen werden zunehmend nicht nach Modellkomplexität bewertet, sondern danach, ob sie sicher in komplexen, volumenstarken Unternehmensprozessen betrieben werden können. Wenn digitale Mitarbeitende als eindeutig geregelte operative Einheiten mit klaren Rollen, Ausnahmebehandlung und Leistungskennzahlen definiert werden, sinkt das Risiko und die Einführung wird beschleunigt. Aus technischer Sicht spiegelt der Fokus auf das Lebenszyklusmanagement, die Nachvollziehbarkeit und die schrittweise Erweiterung eine Entwicklung wider, in der KI als langfristige operative Ressource verstanden wird und nicht als isoliertes Technologieprojekt.“

Diese Presseinformation kann auch unter www.pr-com.de/companies/ifs abgerufen werden.

Posted by on 27. April 2026.

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Categories: Allgemein

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