Gesundheitsreform: Rheinland-pfälzischer Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) fordert Nachbesserungen

Kritikübte Schnieder im Zusammenhang mit der Gesundheitsreform an der SPD und Finanzminister Lars Klingbeil.\“Ich hätte mir schon gewünscht, dass sachfremde Leistungen steuerfinanziert werden, und die Grundsicherungsempfänger nicht weiter die Krankenkassen belasten. Das ist unausgegoren\“, so der rheinland-pfälzische Ministerpräsident, der davon ausgegangen war,\“dass der Bund dort seiner Verantwortung gerecht wird. Dann kann man auch in anderen Teilbereichen entgegenkommen\“.
Er sorge sich aber grundsätzlich nicht, dass die Bürger die Reform im Gesundheitsbereich in diesem Sommer lediglich als ein Bündel von Kürzungen oder Verschlechterungen auffassen könnten.\“Das ist etwas, wo die Menschen auch spüren, dass damit Arbeitsplätze gesichert und die Wirtschaft stabilisiert wird.\“Auch müssten nach den entsprechenden Ankündigungen die gesamten Reformpakete noch vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet und nicht weiter verschoben werden.\“Das würde Vertrauen zerstören. Die Menschen dürfen zurecht darauf warten, dass die nächsten Reformschritte kommen\“, erklärte Schnieder.
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