Greenpeace zeigt mit Simulationen: Havarien entlang der Schattenflotten-Route würden Ostsee-Ökosystem schwer schädigen / Küstenländer weiter durch russischeÖltanker bedroht

Das Helmholtz-Zentrum Hereon hat berechnet, wie sich 48.000 TonnenÖl der Sorte\“Ural Crude\“an acht Positionen entlang der Tankerrouteüber einen Zeitraum von 30 Tagen ausbreiten würden. Dazu wurden Strömungs- und Winddaten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie genutzt.
Geistertanker ohne Staatszugehörigkeit und Versicherungsschutz sind eine zusätzliche Gefahr
Die bestehenden Sanktionen – auch die der Europäischen Union – unterbinden nicht den Export von russischem Öl mit veralteten, schlecht gewarteten und unterversicherten Tankern. Im Falle einer Ölpest würden deutsche Steuerzahlende auf den Kosten sitzen bleiben. Sogenannte Geistertanker fahren ohne Flaggenzugehörigkeit, wodurch jegliche Versicherung erlischt. Einige Tanker sind zudem ohne gültige IMO-Nummer unterwegs, was illegal ist und eine Straftat nach internationalem Seerecht darstellt. Mitte Dezember hatte der EU-Rat mit Unterstützung der Bundesregierung erklärt, gegen diese Tanker vorgehen zu wollen, da sie nicht unter das Internationale Seerecht fallen und sie daher kein Recht auf friedliche Durchfahrt haben. Seitdem ist nur einem flaggenlosen Tanker die Einfahrt in die deutsche Ostsee verweigert worden, der Tavian. In 19 anderen solchen Fällen konnten die Schiffe unbehelligt von deutschen Behördenpassieren.
\“Die Faktenlage ist erdrückend, die Bundesregierung muss endlich gegen die Schattenflotte und ihre Geistertanker handeln\“, sagt Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace.
Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Thilo Maack, Tel. 0171-8780841, oder Pressesprecher Björn Jettka, Tel. 0171-8780778. Die Computersimulation der Ölunfälle finden Sie hier: https://t1p.de/stcov Pressestelle: Tel. 040-30618-340, presse@greenpeace.de; www.greenpeace.de (http://www.greenpeace.de/)
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