EKD und Diakonie setzen #VerständigungsOrte im Superwahljahr fort

– Mehr als 200 Orte der Verständigung im Jahr 2025
– Kirche und Diakonie verlängern das Projekt und gehen 2026 in die Breite
– Startbox erleichtert Umsetzung von #VerständigungsOrten
Berlin/Hannover (26. Februar 2026). Mit der Fortführung ihrer gemeinsamen Demokratieinitiative #VerständigungsOrte setzen die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Diakonie Deutschland und die evangelische Zukunftswerkstatt midi ihr Engagement für den demokratischen Dialog im Superwahljahr 2026 fort. Neu ist eine Startbox, mit derGemeinden, Initiativen und Einrichtungen niedrigschwellige Gesprächsformate vor Ort umsetzen können.
Mehr als 200 #VerständigungsOrte wurden allein im letzten Jahr auf der interaktiven Karte unter verständigungsorte.de (http://www.xn--verstndigungsorte-uqb.de) registriert – viele von ihnen als wiederkehrende Formate. Menschen kamen dort zusammen, um über Themen zu sprechen, die die Gesellschaft bewegenund spalten: soziale Gerechtigkeit, Migration, Krieg und Frieden, Klima oder die Folgen der Corona-Pandemie. Über soziale, kulturelle und politische Grenzen hinweg wurde diskutiert, gestritten und zugehört.
Gerade angesichts der zahlreichen Wahlkämpfe in diesem Jahr, in denen zugespitzt um politische Mehrheiten und Mandate gerungen wird, brauche es Orte, an denen Menschen einander zuhören und miteinander ins Gespräch kommen, so Kirche und Diakonie. „Unsere Gesellschaft steht unter Druck. Viele Menschen fühlen sich verunsichert durch Krisen, soziale Ungleichheit und große Veränderungen. Mit #VerständigungsOrte schaffen wir Räume, in denen man einander zuhört, sich austauscht und dadurch Vertrauen in die Gesellschaft gewinnt“, so Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch.
Auch Bischöfin Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der EKD, betonte die Bedeutung des Dialogs im Wahljahr: „Unsere Demokratie lebt nicht nur von Mehrheiten, sondern von Verständigung. Als Kirche bieten wir Räume, in denen Menschen reden, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind.“ Das gehöre zum kirchlichen Glaubenskern. „Die Bibel erzählt immer wieder davon, wie Menschen mit Gott und miteinander um Worte ringen, einander widersprechen und dennoch neu zueinander finden.“ Dass dieses Angebot gebraucht werde, zeige die hohe Beteiligung im vergangenen Jahr.
„Die mehr als 200 Verständigungsorte im vergangenen Jahr machen deutlich: Menschen wollen ins Gespräch kommen. Das macht Hoffnung – für unsere Demokratie und für unsere Gesellschaft“, betonen EKD-Ratsvorsitzende Fehrs und Diakonie-Präsident Schuch gemeinsam.
Die neue #VerständigungsOrte-Startbox enthält Materialien und Anregungen für die Organisation von Dialogformaten und ist ab sofort über den Diakonie-Shop erhältlich. https://shop.diakonie.de/VerstaendigungsOrte/
Die Inhalte stehen auch auf verständigungsorte.de (http://www.xn--verstndigungsorte-uqb.de) zum Download zur Verfügung. Fotomaterial der Startbox sowie der Übergaben an Kirsten Fehrs und Rüdiger Schuch kann genutzt werden: mi-di.de/verstaendigungsorte/presse
Am 10.3. um 12.00 Uhr können Interessierte die Startbox bei einem kurzen digitalen Workshop persönlich kennenlernen. Alle Infos und Anmeldung: mi-di.de/termine/startbox
Pressekontakt:
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin Diakonie Deutschland, Tel. +49 30 65211-1780, E-Mail: pressestelle@diakonie.de, www.diakonie.de
Lisa Schaube, Pressesprecherin Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Tel. +49 511 2796-8320, E-Mail: presse@ekd.de, www.ekd.de
Diese Pressemitteilung wird von den Pressestellen der EKD und der Diakonie Deutschland zeitgleich verschickt. Mehrfachzusendungen bitten wir zu entschuldigen.
Pressekontakt:
Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
Stabsstelle Kommunikation
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 – 2796 – 269
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Categories: Allgemein
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