Deutsche Umwelthilfe begrüßt Beschluss des Bundesrates zu finanzieller Förderung von Mehrweg:\“Umweltminister Schneider muss Verpackungsgesetz jetzt nachbessern\“

Dazu DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz:
\“Mehrweg ist unverzichtbar für Ressourcen- und Klimaschutz. Wir brauchen dringend zusätzliche Mehrweg-Impulse, um das Vermeidungsziel für Verpackungsabfälle von fünf Prozent bis 2030 zu erreichen. Auch die Erreichung der im Verpackungsgesetz enthaltenen Mehrwegzielquote von 70 Prozent für Getränkeverpackungen und der Aufbau neuer Mehrwegsysteme, brauchen finanzielle Unterstützung. Logistikstrukturen, Zwischenlager, Reinigungskapazitäten, die Sortierung und Digitalisierung von Daten erfordern hohe Anfangsinvestitionen. Den Vorschlag des Bundesrates, die Mehrwegförderung durch verbindlich festgelegte Beiträge in Millionenhöhe aus Sammel- und Verwertungssystemen von Einweg-Verpackungen zu finanzieren, begrüßen wir ausdrücklich. Wer die Einweg-Müllkrise verursacht, muss auch für Maßnahmen zu deren Lösung zahlen. Die Bundesländer unterstreichen mit ihrem Vorschlag zudem ihre Zweifel an der Wirksamkeit der von der Bundesregierung vorgesehenen Regelung, wonach Verpackungshersteller den finanziellen Beitrag zu Abfallvermeidungsmaßnahmen nach eigenem Ermessen festlegen sollen. Wir halten dies ebenfalls für wirkungslos und fordern einen verbindlichen Beitrag von mindestens fünf Euro pro Tonne Einweg-Verpackungen für einen Mehrweg-Fonds. Umweltminister Schneider muss das Verpackungsgesetz jetzt entsprechend nachbessern.\“
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Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin
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