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Audioversum 2026: ARD MEDIA präsentiert vierte Welle der Studienreihe beim Radio Advertising Summit in Köln

 

Audioversum 2026: Audio wird digitaler und vielfältiger – Radio bleibt der stärkste werblich erreichbare Audiokanal

Die Art und Weise, wie Menschen Audio nutzen, bleibt dynamisch und verändert sich weiter. Die Bedeutung von Audio im Alltag bleibt dabei hoch. Menschen ab 14 Jahren in Deutschland verbringen weiterhin im Schnitt 216 Minuten täglich mit Audioangeboten. Fast zwei Drittel dieser Zeit entfallen auf das Radiohören. Zugleich wird der Audiomarkt zunehmend digitaler,plattformübergreifender und inhaltlich vielfältiger. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Ausgabe der Studienreihe\“Audioversum\“, die ARD MEDIA bereits zum vierten Mal erhoben hat und deren Ergebnisse nun im Rahmen des Radio Advertising Summit in Köln präsentiert werden. Die Studie analysiert die Nutzung von Radio, Musik, Podcasts und Hörbüchern über unterschiedliche Endgeräte und Verbreitungswege – und betrachtet darüber hinaus gezielt auch die Werberelevanz der Audionutzung.

– Audio wird digitaler und vielfältiger: Die Nutzung über das Internet wächst weiter und liegt inzwischen bei 53 Prozent der gesamten Audionutzung. Gleichzeitig bleibt das klassische Radiogerät das Audio-Endgerät mit der längsten täglichen Hördauer.
– Radio bleibt der stärkste werblich erreichbare Audiokanal: 63 Prozent der täglichen Audionutzung sind grundsätzlich werblich belegbar – und der größte Teil davon entfällt auf Radio.

Die Ergebnisse zeigen: Audio ist nicht gleich Audio. Je nach Situation, Bedürfnis und Lebensphase werden unterschiedliche Audioangebote genutzt – von linearem Radio über Musikstreaming bis hin zu Podcasts und Hörbüchern. Diese Vielfalt hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen und prägt heute den Audiomarkt. Gleichzeitig bleibt die Alltagsrelevanz vonAudio auf konstant hohem Niveau: Mit 216 Minuten täglicher Nutzung ist Audio fest im Alltag der Menschen verankert. Besonders bei den 14- bis 29-Jährigen steht die Musiknutzung im Vordergrund, während Radio insbesondere in den Altersgruppen ab 50 Jahren besonders stark verankert ist. Insgesamt aber bleibt Radio der wichtigste Audio-Begleiter im Alltag.\“Audio wird in der Nutzung immer vielfältiger – über Inhalte, Geräte und Verbreitungswege hinweg. Gerade in diesem ausdifferenzierten Markt zeigt sich aber die besondere Stärke des Radios: Es bleibt der konstanteste Begleiter im Alltag und zugleich der verlässlichste Reichweitenträger für Werbung im Audiomarkt\“, sagt Ralf Hape, CEO ARD MEDIA.

Auch die Ausstattung der Haushalte mit audiofähigen Geräten entwickelt sich weiter. 94 Prozent der Befragten verfügen über ein Smartphone, 91 Prozent über PC oder Notebook, 67 Prozent über ein Tablet. Smartspeaker sind inzwischen in 29 Prozent der Haushalte vorhanden – doch auch hier dominiert die Radionutzung mit täglich9 Minuten gegenüber dem Musikhören mit 4 Minuten. Damit wächst die technische Basis für digitale und mobile Audionutzung kontinuierlich. Besonders bei der Nutzung gewinnt das Smartphone weiter an Bedeutung und kommt auf 54 Minuten tägliche Audionutzung. Dennoch bleibt das klassische Radiogerät das Audio-Endgerät mit der längsten Hördauer: Mit 70 Minuten täglich ist es weiterhin das meistgenutzte Einzelgerät. Auch für die Radionutzung bleibt es der wichtigste Zugangskanal: 70 von 136 Minuten täglicher Radionutzung entfallen auf das klassische Radiogerät, gefolgt vom Autoradio mit 34 Minuten.

Parallel dazu gewinnt auch der Verbreitungsweg Internet weiter an Bedeutung. Erstmals entfällt mit 114 Minuten beziehungsweise 53 Prozent mehr als die Hälfte der täglichen Audionutzung auf Streaming und Download. Besonders ausgeprägt ist der Internetanteil bei Musik: Hier finden bereits 93 Prozent der Nutzung über das Internet statt. Beim Radio dagegen bleiben die klassischen Verbreitungswege wie UKW und DAB+ weiterhin prägend. Gleichzeitig zeigt Audioversum 2026 aber auch hier eine deutliche Verschiebung: Bereits 29 Prozent der Radionutzung erfolgen inzwischen über das Internet. Der Audiomarkt wird damit digitaler – ohne dass das Radio seine starke Position verliert.

Für die Bewertung des Audiomarkts ist jedoch nicht nur entscheidend, wie viel Audio genutzt wird, sondern auch, welcher Teil dieser Nutzung tatsächlich werblich erreichbar ist. Audioversum 2026 zeigt: Der größere Teil der täglichen Audionutzung ist grundsätzlich potenziell werblichbelegbar. Von den insgesamt 216 Minuten täglicher Audionutzung entfallen 135 Minuten – und damit 63 Prozent – auf werberelevante Audionutzung. Dem stehen 80 Minuten werbefreie Audionutzung gegenüber. Ein wesentlicher Treiber dieses werbefreien Anteils ist insbesondere das Musikstreaming in kostenpflichtigen, werbefreien Abomodellen.

Die werbliche Ansprache gelingt auch in jungen Zielgruppen am bestenüber Radio. Denn selbst bei den 14- bis 29-Jährigen – also dort, wo Musikstreaming besonders stark ist – entfallen 50 Prozent der werberelevanten Audionutzung auf Radio. In den älteren Zielgruppen steigt dieser Anteil noch einmal deutlich an: auf 76 Prozent bei den 30- bis 49-Jährigen, 97 Prozent bei 70+. Über alle Altersgruppen hinweg bleibt Radio damit der konstant stärkste werblich erreichbare Audiokanal. Insgesamt entfallen von den 135 Minuten werberelevanter Audionutzung 109 Minuten auf Radio – davon 51 Minuten auf von ARD MEDIA vermarktete Radioangebote und weitere 58 Minuten auf Radioangebote anderer Vermarkter.

Auch im Tagesverlauf bestätigt die Studie die besondere Rolle des Radios: Lineare Audionutzung, also vor allem Radio, erreicht ihre höchsten Stundenreichweiten in den frühen Morgenstunden und begleitet die Menschen verlässlich bis in den frühen Abend. Zeitsouveräne Audioangebote wie Musikstreaming, Podcasts und Hörbücher gewinnen im Tagesverlauf an Bedeutung, bleiben aber in ihrer Werbezugänglichkeit deutlich heterogener. Für Werbungtreibende bedeutet das: Radio verbindet hohe Alltagspräsenz mit planbarer, breit skalierbarer und verlässlich nutzbarer Reichweite.

Mit der vierten Welle von Audioversum liefert ARD MEDIA erneut eine fundierte empirische Grundlage für die Einordnung des Audiomarkts. Die Studie zeigt: Der Audiomarkt wird vielfältiger, digitaler und plattformübergreifender. Gleichzeitig bleibt Radio in Nutzung, Nutzungssituation und Werberelevanz der stärkste und stabilste Audiokanal – und damit der zentrale Reichweitenanker im Audiomarkt.

Über die Studie

Für Audioversum 2026 wurde die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren untersucht. Die vierte Erhebungswelle basiert auf einer kombinierten Befragung aus CATI und CAWI mit insgesamt 2000 Befragten im September 2025. Durchgeführt wurde die Studie von Kantar. Die Gewichtung erfolgte nachStrukturvorgaben der aktuellen ma Audio. Audioversum betrachtet innerhalb einer Studie die Nutzung von Radio, Musik, Podcasts und Hörbüchern, ergänzt um die Erfassung der genutzten Endgeräte und vertiefende Analysen zur Werberelevanz der Nutzung.

Pressekontakt:

Norbert Rüdell
Leitung Unternehmenskommunikation
ARD MEDIA GmbH
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main
Mail: norbert.ruedell@ard-media.de
Tel.: 069/15424-218

Original-Contentvon: ARD MEDIA GmbH,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 23. April 2026.

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Categories: Allgemein

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