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ACV begrüßt neue E-Auto-Förderung – fordert jedoch schnelle Ausweitung auf Gebrauchtfahrzeuge

 

Sozial ausgerichtete Prämie schafft Planungssicherheit, greift aber an der Lebensrealität vieler Haushalte vorbei

Die Bundesregierung hat sich auf ein neues Förderprogramm für Elektroautos verständigt. Privatpersonen sollen beim Kauf eines E-Autos künftig mit einer Prämie von bis zu 6.000 Euro unterstützt werden. Die Förderung richtet sich gezielt an Haushalte mit mittleren und niedrigeren Einkommen, für die der Umstieg auf ein Elektrofahrzeug bislang häufig an den hohen Anschaffungskosten scheiterte. Vorgesehen ist eine sozial gestaffelte Prämie, deren Höhe sich unter anderem nach Einkommen und Familienstand richtet.

Der ACV Automobil-Club Verkehr begrüßt diesen Ansatz ausdrücklich.\“Die Erfahrungen aus der ersten Förderphase zeigen klar: Staatliche Kaufanreize können den Hochlauf der Elektromobilität wirksam beschleunigen\“, sagt ACV Geschäftsführer Holger Küster.\“Dass die Prämie erstmals sozial gestaffelt wird, ist eine sinnvoller Schritt, um Elektromobilität breiter in der Gesellschaft zu verankern.\“

Planungssicherheit als entscheidender Faktor

Neben der sozialen Ausrichtung hebt der ACV insbesondere die wiedergewonnene Planungssicherheit für Verbraucher hervor. Der klar definierte Förderrahmen von drei Milliarden Euro sowie die Perspektive von mindestens 800.000 förderfähigen Fahrzeugen schaffen verlässliche Rahmenbedingungen für Kaufentscheidungen.\“Eine zentrale Aufgabe der Politik ist es, dafür zu sorgen, dass sich Menschen auf eine solche Prämie verlassen können\“, betont Küster.\“Das vorzeitige Ende des Umweltbonus im Jahr 2023 hat deutlich gemacht, wie stark ein abruptes Förder-Aus verunsichert: Kaufentscheidungen wurden aufgeschoben oder ganz gestrichen, die Nachfrage brach ein, und der Hochlauf der Elektromobilität wurde spürbar ausgebremst.\“

Wie entscheidend der Kaufpreis für Elektroautos bei der Kaufentscheidung der Menschen in Deutschland ist, bestätigt eine aktuelle, repräsentative Civey-Umfrage (https://www.acv.de/pressemitteilungen/civey-umfrage) im Auftrag des ACV. Knapp 30 Prozent der befragten Verbrennerfahrer nennen den hohen Anschaffungspreis als Hauptgrund gegen den Umstieg auf ein E-Auto.

Großes Manko: Fokus ausschließlich auf Neufahrzeuge

Trotz der positiven Impulse sieht der ACV ein zentrales Defizit. Die geplante Förderung orientiert sich bislang zu wenig an den Lebensrealitäten jener Menschen, die sie erreichen soll. Denn gerade in Haushalten mit mittleren und niedrigeren Einkommen ist der Kauf von Gebrauchtwagen weit verbreitet.

\“Wenn die Förderung tatsächlich vor allem sozial wirksam sein soll, muss sie schnellstmöglich auch auf gebrauchte Elektroautos ausgeweitet werden\“, fordert Küster.\“Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie an genau den Menschen vorbeiläuft, für die sie gedacht ist.\“

Pressekontakt:

Philipp Mathey
Pressesprecher
An der Wachsfabrik 5
50996 Köln
Telefon: +49 2236 94 98 104
E-Mail: mathey@acv.de
www.acv.de

Original-Content von: ACV Automobil-Club Verkehr,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. Januar 2026.

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Categories: Allgemein

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