Zwischenbericht macht klar: Kinder brauchen Schutz – Plattformen brauchen klare Regeln

Jasmina Hostert, bildungs- und jugendpolitische Sprecherin:
\“Die am 20.04.2026 veröffentlichte Bestandsaufnahme belegt: Kinder und Jugendliche sind im digitalen Raum erheblichen Risiken ausgesetzt – und der bestehende Schutz reicht nicht aus. Die Kommission zeigt eindrücklich, dass digitale Plattformen nicht neutral sind. Algorithmische Verstärkung, suchtähnliche Designs, unzureichende Altersabsicherung und eine lückenhafte Durchsetzung bestehender Regeln treffen besonders junge Menschen in sensiblen Entwicklungsphasen. Gleichzeitig bleibt die Medienbildung in Deutschland vielfach punktuell, unverbindlich und sozial ungleich verteilt.
Wir wollen, dass Medienkompetenz kein Zufallsprodukt ist. Kinder, Eltern und Fachkräfte brauchen flächendeckend verbindliche Unterstützung – von der frühen Bildung bis zur Jugendhilfe. Prävention, Befähigung und Schutz müssen ineinandergreifen. Die aktuelle Bestandsaufnahme bestätigt uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in unserer Zielsetzung: Soziale Medien sollen wieder ein Raum für soziale Kontakte, demokratischen Diskurs und Selbstbestimmung sein. Die positiven Seiten digitaler Kommunikation müssen wieder überwiegen – für junge Menschen und für die Gesellschaft insgesamt.\“
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