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Wolf ins Jagdgesetz: Begründung der Bundesregierung ist unsachlich, irreführend, suggestiv

 

Auf einer halben DIN A4-Seite begründet die Bundesregierung die Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz. Ein Faktencheck durch Wildtierschutz Deutschland macht deutlich, dass die als Drucksache des Bundestages veröffentliche Begründung an vielen Stellen nicht durch Fakten belegt werden kann, dass aktuelle, positive Entwicklungen zum Wolfsgeschehen ignoriert und ein Geschehen suggeriert wird, das realitätsfern ist.

\“An keiner Stelle der knappen Begründung wird das Erfordernis der Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz nachvollziehbar. Die Bundesregierung handelt willkürlich und Rechtsexperten zufolge vorsätzlich rechtswidrig, wenn sie eine geschützte Tierart ohne vernünftigen Grund i.S. des Tierschutzgesetzes mit regulären Jagdzeiten in das Bundesjagdgesetz aufnimmt,\“erörtert Lovis Kauertz, Vorsitzender der Naturschutzorganisation Wildtierschutz Deutschland.

Es reiche nicht, Forderungen von Jagd- und Tierhalterverbänden aufzugreifen und die Presse zu zitieren, wenn auf der anderen Seite mildere Mittel, nämlich Herdenschutzmaßnahmen sogar bessere Ergebnisse hinsichtlich des Schutzes von Weidetieren erreichen können. Außerdem gebe es etliche Erfahrungen in Europa und aktuelle Studien, die aufzeigen, dass eine Bejagung von Wölfen hinsichtlich des Herdenschutzes keinerlei positiven Einfluss auf das Rissgeschehen hat und vielmehr kontraproduktiv ist.

Auch suggeriert die Bundesregierung angeblich hohe Kosten für die Subvention von Herdenschutzmaßnahmen und Ausgleichszahlungen für Weidetierhaltende. Wildtierschutz Deutschland rechnet vor, dass die dafür entstehenden Kosten gerade einmal 0,18 Prozent der jährlichen Subventionen für fossil betriebene Dienstwagen in Höhe von 13,7 Milliarden Euro beträgt.

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Faktencheck und weitere Informationen unter diesem Link abrufbar: wildtierschutz-deutschland.de/wolf (https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/wolf-ins-jagdgesetz-begruendung-unsachlich-irrefuehrend-suggestiv)

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Über Wildtierschutz Deutschland e.V. (WTSD):

Wildtierschutz Deutschland in eine gemeinnützige Tier- und Naturschutzorganisation. Sie wurde 2011 gegründet und setzt sich seitdem für Wildtiere, ihre Lebensräume und für eine Änderung der nicht zeitgemäßen Jagdgesetzgebung ein.

Mitglied der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) und Mitbegründer des Aktionsbündnis Fuchs (ABF)

Pressekontakt:

Presse/Öffentlichkeitsarbeit: Carmen Stürmer und Florinde Stürmer
M. 0157 39 39 54 92 und 0157 54 44 51 67
Wildtierschutz Deutschland e.V.
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Original-Content von: Wildtierschutz Deutschland e.V.,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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