Woche der Ausbildung: Gemeinsam mehr erreichen – jetzt Ausbildung klarmachen! // BA-Presseinfo Nr. 12

Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung macht sich inzwischen auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar. Im vergangenen Berufsberatungsjahr haben die Arbeitgeber knapp fünf Prozent weniger Ausbildungsstellen gemeldet als im Jahr zuvor. Gleichzeitig suchten rund drei Prozent mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz.
Zwar gab es rechnerisch weiterhin mehr gemeldete Ausbildungsstellen (494.109) als Bewerberinnen und Bewerber (444.335). Allerdings ist der Abstand zwischen Angebot und Nachfrage in den vergangenen Jahren deutlich kleiner geworden. Umso wichtiger ist es, junge Menschen und Betriebe zusammenzubringen und frühzeitig Perspektiven zu schaffen.
Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt bleiben bestehen
\“Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bleibt Ausbildung eine zentrale Zukunftsinvestition. Die demografische Entwicklung und der steigende Fachkräftebedarf machen das immer deutlicher\“, sagt Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit.\“Gerade jetzt kommt es darauf an, jungen Menschen Chancen zu eröffnen und gleichzeitig Betriebe bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen.\“
Ausbildung sichert Fachkräfte von morgen
Betriebe profitieren langfristig davon, ihren Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt Unternehmen dabei mit Beratung und verschiedenen Fördermöglichkeiten.
\“Melden Sie Ihre Ausbildungsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit und nutzen Sie auch Praktika oder Einstiegsqualifizierungen. Praktika bieten eine gute Möglichkeit, potenzielle Nachwuchskräfte kennenzulernen und frühzeitig für den eigenen Betrieb zu gewinnen\“, so Nahles.
Unterstützung für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss
Damit eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen werden kann, bietet die Bundesagentur für Arbeit verschiedene Fördermöglichkeiten an. Dazu gehört unter anderem die Assistierte Ausbildung (AsA), die Auszubildende bei fachlichen oder persönlichen Herausforderungen unterstützt. Auch für junge Menschen mit Behinderungen stehen spezielle Förderangebote zur Verfügung.
Da Ausbildungsplätze nicht immer direkt vor der Haustür liegen, kann zudem eine gewisse regionale Mobilität helfen. In solchen Fällen unterstützt die Bundesagentur für Arbeit beispielsweise mit einem Mobilitätszuschuss.
Eine frühzeitige und gut überlegte Berufswahl ist ein wichtiger Grundstein für den weiteren beruflichen Weg. Deshalb sollten sich junge Menschen möglichst frühzeitig mit ihren Interessen und beruflichen Möglichkeiten auseinandersetzen und die Beratungsangebote der Arbeitsagenturen nutzen.
Weitere Informationen zur\“Woche der Ausbildung\“stehen auf folgender Seite: http://www.arbeitsagentur.de/k/ausbildungklarmachen (https://www.arbeitsagentur.de/k/ausbildungklarmachen)
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