RupertusTherme: Außenbeckenöffnet wieder

\“Uns war schnell klar: Eine oberflächliche Sanierung wäre der falsche Weg gewesen\“, erklärt Dirk Sasse, Geschäftsführer der Staatsbad GmbH.\“Wir haben uns bewusst für eine nachhaltige, technisch saubere Lösung entschieden – mit dem Anspruch, dieRupertusThermefür die kommenden Jahrzehnte zukunftssicher aufzustellen.\“
Besucherzahlen nahezu stabil – klare Perspektive nach vorn
Die verlängerte Bauzeit wirkte sich erwartungsgemäß auf die Besucherzahlen des vergangenen Jahres aus. Statt der geplanten 415.000 Gäste wurden rund 410.000 Besucher gezählt.
\“Die Abweichung ist ausschließlich auf die ungeplante Verlängerung der Schließzeit zurückzuführen und kein Indikator für eine strukturelle Schwäche der Therme\“, stellt Sasse klar. Die Nachfrage bleibe ungebrochen hoch, für das Jahr 2026 rechnet die Staatsbad GmbH wieder mit über 430.000 Gästen.
Sanierung läuft weiter – nahezu ohne Einschränkungen für Gäste
Mit der Wiedereröffnung des Außenbeckens ist die Generalsanierung nicht abgeschlossen. In den kommenden Monaten stehen unter anderem die Erneuerung sensibler Fassadenanschlüsse an, über die in der Vergangenheit Feuchtigkeit in die Gebäudesubstanz eindringen konnte.
\“Diese Arbeiten sind essenziell für den langfristigen Substanzerhalt und erfolgen weitgehend im laufenden Betrieb\“, so Sasse. Beeinträchtigungen für die Gäste sind dabei kaum zu erwarten. Becken- oder Saunaschließungen sind für 2026 nicht vorgesehen, bis auf die routinemäßigen Revisionsschließungen.
Mehrkosten im ersten Bauabschnitt – Gesamtbudget weiterhin realistisch
Der erste Bauabschnitt erwies sich nicht nur als zeitlich anspruchsvoller, sondern auch kostenintensiver als kalkuliert. Statt der geplanten rund 640.000 Euro beliefen sich die tatsächlichen Kosten auf knapp eine Million Euro.
\“Die Mehrkosten konnten wir durch konsequente Einsparungen bei variablen Ausgaben sowie durch das Zurückstellen einzelner Projekte vollständig kompensieren\“, erklärt Sasse. Der Geschäftsführer zeigt sich weiterhin überzeugt, den Gesamtkostenrahmen von 4,5 bis 5,0 Millionen Euro bis 2030 einhalten zu können.
Zugleich brachten die Bauarbeiten wichtige Erkenntnisse: Mehrere ursprünglich vorgesehene Maßnahmen im Innenbereich der Therme erwiesen sich als nicht notwendig.\“Einige vermeintliche Schäden hatten nichts mit der Bausubstanz zu tun, sondern waren auf zu hohe Feuchtigkeitseinträge bei der Fremdreinigung zurückzuführen\“, so Sasse. Seit der Umstellung der Prozesse sind diese Bereiche dauerhaft trocken – eine kostenintensive Sanierung entfällt.
Verantwortungsvoll investieren – mit klarem Blick nach vorn
\“Der erste Bauabschnitt hat uns finanziell wie organisatorisch gefordert\“, resümiert Sasse.\“Gleichzeitig verfügen wir jetzt über eine deutlich bessere Datengrundlage für alle weiteren Schritte. Das gibt uns Planungssicherheit – und unseren Gästen die Gewissheit, dass wir hier verantwortungsvoll, transparent und mit Weitblick investieren.\“
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