\“Rhein-Neckar-Zeitung\“(Heidelberg) zum Sondervermögen

Das größte Problem des Sondervermögens liegt an anderer Stelle: im Investitionsbegriff des Bundeshaushalts. Dieser ist schwammig und erlaubt beispielsweise, Zuschüsse für die Krankenkassen als\“Investitionen\“zu deklarieren. So wird die Investitionsquote im Haushalt geschönt. Die Folge: Ältere Infrastrukturprojekte können in das Sondervermögen ausgelagert werden. Echte Zusätzlichkeit bei Straße, Schiene und Digitalisierung sieht anders aus. So war das nicht gedacht.
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