Reichinnek fordert Ende von Privilegien für\“Überreiche\“bei der Erbschaftssteuer / Linken-Vorsitzende kritisiert aktuelle Regelungen als\“massiv ungerecht\“und warnt vor Einführung einer Flat Tax

Mit Bezug auf Analysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kritisierte sie, dass\“Überreiche\“Privilegien genössen, während kleine Erbschaften teilweise deutlich höher besteuert würden als Milliarden-Vermögen. Es sei höchste Zeit, bestehende Schlupflöcher zu schließen, um ein faires System für alle durchzusetzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Reichinnek wies zudem Befürchtungen zurück, wonach eine strengere Besteuerung den Fortbestand von Unternehmen gefährden könnte:\“Der Aufschrei, dass Unternehmen dadurch pleitegehen würden, ist nichts als Ablenkung.\“Durch Stundungsregelungen könne die Steuerlast über 20 Jahre gestreckt werden, was für gesunde Unternehmen ohne Probleme möglich sei.
Gleichzeitig erteilte die Linken-Fraktionschefin dem Modell einer sogenannten Flat Tax eine klare Absage. Die Idee eines gleichen Steuersatzes unabhängig von der Höhe des Erbes nannte Reichinnek\“absurd\“. Eine solche Reform würde kleine Erbschaften stärker belasten, Superreiche schonen und die Ungleichheit im Land weiter verschärfen.\“Wenn wir eines nicht brauchen, dann sind es noch mehr Vergünstigungen für Überreiche.\“
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