Recyclingquote für Getränkekartons erneut verfehlt: Deutsche Umwelthilfe fordert Einführung eines Pfandes zur Lösung der Recyclingkrise

Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:
\“Umweltminister Schneider darf nicht länger die Augen vor der Recyclingkrise bei Getränkekartons verschließen. Das unzureichende Recycling verschwendet Ressourcen und belastet die Umwelt. Statt wie vorgesehen im Gelben Sack landet rund ein Drittel der Einweg-Kartons im Restabfall, in der Umwelt oder in der Papiertonne. Durch die Ausweitung des Einweg-Pfandes von 25 Cent auf Getränkekartons ließen sich mehr als zwei Milliarden Stück pro Jahr zusätzlich recyceln. In Spanien wurde ein Pfand auf Getränkekartons bereits Ende 2024 beschlossen, ab 2027 zieht Kroatien nach und auch in Rumänien gibt es bereits erfolgreiche Rücknahmetests im Handel. Technisch ist die Rücknahme von Getränkekartons an Pfandautomaten problemlos umsetzbar. Wir fordern von Umweltminister Carsten Schneider bei der Erarbeitung des neuen Verpackungsgesetzes jetzt die Chance zu ergreifen, durch die Festlegung eines Pfandes von 25 Cent auf Getränkekartons die Sammel- und Recyclingmengen deutlich zu erhöhen.\“
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