Recruiting wird härter

Das hat Folgen für den Arbeitsmarkt.\“Gerade in der Finanzbranche, bei Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern, wird es immer schwieriger, geeignete Bewerber zu finden, so Dr. Ferdinand.
Sinkendes Leistungsniveau trifft auf eine hochregulierte Branche
Die politische Stoßrichtung in Sachen Bildung bedeutet: weniger Druck, weniger verbindliche Standards, mehr pädagogische Rücksicht. Doch die Realität der Arbeitswelt, insbesondere in der Finanzbranche, ist eine andere: Hier sind Genauigkeit, Zahlenverständnis und Fehlerfreiheit unabdingbare Kernkompetenzen.
\“Wer diese Grundlagen nicht sicher beherrscht, ist im operativen Alltag nicht einsetzbar\“, erklärt Dr. Ferdinand. Die Konsequenz: Immer weniger Bewerber sind ausreichend qualifiziert.\“Recruiting wird nicht schwieriger, weil Unternehmen zu hohe oder gar unrealistische Ansprüche haben, sondern weil die Zahl der Bewerber mit den notwendigen Grundkompetenzen kontinuierlich sinkt. Und das ist nicht nur in der Finanzbranche ein bekanntes Problem: Oftmals gibt es kaum oder gar keine Bewerber – und wenn, dann bringen diese nicht die nötigen Basis-Qualifikationen mit\“, erläutert Dr. Ferdinand aus seiner Erfahrung.
Fachkräftemangel ist auch eine Folge der Bildungspolitik
Der Fachkräftemangel wird häufig demografisch erklärt.\“Diese Erklärung greift aber zu kurz\“, ist sich Dr. Ferdinand sicher. Das Kernproblem sei nicht allein die geringe Anzahl junger Menschen, sondern deren Qualifikationsniveau.
Das bedeutet im Klartext: Recruiting wird härter, weil die Auswahl kleiner wird. Die Zeitspanne, bis eine Stelle besetzt wird, wird länger, die Fehlbesetzungsquote steigt. Umso wichtiger ist es, Recruiting richtig anzugehen. Dazu gehört auch eine ehrliche Neubewertung der eigenen Recruiting-Strategie.
\“Wer im heutigen Wettbewerb um die besten Talente bestehen will, muss mehr tun\“, so der Experte. Die richtigen Bewerber erreiche man nicht durch Warten auf das Feedback von Stellenanzeigen – sondern indem man proaktiv auf die gewünschten Kandidaten zugehe.
Wenn Bewerber weniger Grundlagen aus dem Bildungssystem mitbringen, bedeutet das für Unternehmen mehr Investitionen in Recruiting, Ausbildung, Einarbeitung und Entwicklung.\“Ja, zugegeben – diese Strategie ist komplexer und teurer – aber es lohnt sich!\“, so Dr. Thomas Ferdinand.
Kontakt:
Dr. Thomas Ferdinand
FIFAN GmbH
Adam-Riese-Weg 2
95502 Himmelkron
E-Mail:thomas@elevate-me.de
Telefon: +49 179/9416863
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.