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Neue Füllstandslösung für geschlossene Schmelzöfen

 

Freiburg, 23. Juni 2026– OndoSense hat ein Messsystem zur Füllstandskontrolle von bis zu 1600 Grad heißen Aluminium-, Stahl- oder Kupferschmelzen in geschlossenen Öfen entwickelt: Mit der neuen OndoSense FurnaceProtect Radarlösung kann der Füllstand in geschlossenen Schmelz-, Gieß- und Warmhalteöfen erstmals von außen durch eine nur ~50 mm kleine Öffnung im Ofendeckel gemessen werden. Dabei bietet das Radarsystem eine Messgenauigkeit von bis zu 0,3 mm – selbst bei Staub, Dampf, Rauch, Vibrationen sowie intensiver Wärmestrahlung. Auch stark schwankende Füllstände während des Schmelzprozess haben keinen Einfluss auf die Präzision und Verlässlichkeit der Messung. Grund hierfür ist die einzigartige Kombination aus hoher Messrate (500 Hz) und smarten Filteralgorithmen der OndoSense Radartechnik: Damit erzielt das Radarsystem selbst bei Wellenbewegung, Blasenbildung oder anderen abrupten Füllstandsänderungen stets fehlerfreie, hochgenaue und schnelle Messungen.

Das neue OndoSense FurnaceProtect Radarsystem ermöglicht nicht nur eine höhere Produktivität im Betrieb von Schmelz-, Gieß- und Warmhalteöfen: Die Füllstandslösung auf Basis des hochleistungsfähigen OndoSense apex Level Line Radarsensors reduziert die Energiekosten, optimiert den Rohstoffbedarf und verhindert Ofenüberfüllungen. So setzt OndoSense neue Maßstäbe in der Automatisierung und Optimierung von Gießprozessen in der Aluminium-, Stahl- und Metallindustrie.

Einfache Integration bei höchster Performance – mit Radar

Die neue Radar-Füllstandslösung erfüllt höchste Anforderungen an Hitze-, Temperatur- oder Druckbeständigkeit und lässt sich unkompliziert in Schmelz- oder Warmhalteöfen integrieren. Das OndoSense FurnaceProtect Gehäuse wird dazu auf dem Ofendeckel befestigt. Dabei wird das Rohr des Schutzgehäuses über eine nur ~50 mm kleine Öffnung im Ofendeckel eingelassen.

„Die Radarwellen werden durch das Rohr geleitet und messen so kontaktlos den Ofenfüllstand. Das Gehäuse ist hierbei sowohl von innen als auch von außen gegen Hitze abgeschirmt. Um maximalen Hitzeschutz zu gewährleisten, ist das Radarsystem mit Anschlüssen für eine optionale Luftkühlung ausgestattet. Mit dieser innovativen, hochverlässlichen Füllstandslösung erreichen wir eine Genauigkeit von bis zu 0,3 mm – selbst bei Rauch, Dampf oder Metalltemperaturen von 1600 Grad Celsius,“ so Rainer Waltersbacher, Co-Geschäftsführer von OndoSense.

Die OndoSense FurnaceProtect Radarlösung ist wahlweise mit einer fortschrittlichen Profinet-Schnittstelle oder einer bewährten analogen Stromschnittstelle (4–20 mA) ausgerüstet. Zudem bietet sie drei digitale Schaltausgänge (PNP/NPN). Der Messbereich beginnt bei 0,1 Meter und reicht bis 30 Meter. Das Radarsystem verfügt über eine Webserver-basierte Konfigurationssoftware mit vorinstallierten Anwendungsprofilen. Dies sorgt für eine einfache, zügige Sensorinbetriebnahme.

Kalibration&Strahlenschutz entfallen: Vorteile gegenüber radiometrischer Messung

Die kontaktlose Füllstandkontrolle von flüssigem Metall in geschlossenen Behältern ist unter anderem auch mit radiometrischen Messverfahren möglich – jedoch mit einigen Nachteilen: Denn Messungen mit radioaktiven Isotopen unterliegen strengen behördliche Genehmigungen, aufwändigen Sicherheitsunterweisungen und rigorosen Strahlungsschutzauflagen. Zudem müssen radiometrische Systeme je nach Behälterwandstärke, Metall oder Legierung neu kalibriert werden, um verlässliche Messwerte zu gewährleisten. Mit der neuen OndoSense FurnaceProtect Radarlösung entfällt dieser Aufwand:

„Für unser Radarsystem sind weder zeitintensive Nachkalibrierungen je nach Metallart oder Legierung noch Maßnahmen zum Strahlenschutz notwendig. Dies vereinfacht die Inbetriebnahme und senkt Kosten sowie Aufwand in der Wartung und Instandhaltung erheblich“, erläutert Co-Geschäftsführer Waltersbacher.

Ob Aluminium, Stahl oder Kupfer: Das OndoSense Radarsystem eignet sich für zur Füllstandskontrolle jeder Metall- oder Legierungsart in geschlossenen Öfen.

Kosteneinsparung durch genauere Ermittlung des Energiebedarfs

Mit der OndoSense FurnaceProtect Radarlösung kann der zur Metallschmelzung erforderliche Energiebedarf genauer als bisher erfasst werden:
„Durch die präzise Füllstandsmessung im Schmelzofen kann die Metallmenge im Ofen besser abgeschätzt werden. Damit kann auch der Energiebedarf, der zum Schmelzen des Metalls erforderlich ist, genauer ermittelt werden. Dies spart Energiekosten und erlaubt eine bessere Planung des Schmelzprozess. Auch Ofenüberfüllungen mit unnötigem Rohstoffverbrauch, ungeplanten Stillstandzeiten, potenziellen Unfällen und hohen Mehrkosten sind somit vermeidbar“, erklärt Co-Geschäftsführer Waltersbacher.

Die Füllstandsmessung in Schmelzöfen ist insbesondere für das Recycling von Metallschrott wie Aluminium, Stahl oder Kupfer erforderlich, um exakt festzustellen, wann das Metall vollständig geschmolzen ist. Zu Beginn des Schmelzprozesses bildet der noch feste Metallschrott üblicherweise einen Haufen in der Mitte des Ofens, sodass der Füllstand am Ofenrand niedriger ist. Mit fortschreitendem Schmelzen steigt der Füllstand am Rand. Wenn das Metall vollständig geschmolzen ist, sind die Füllstandswerte überall identisch.

OndoSense FurnaceProtect: innovative Radartechnik zur Füllstandsmessung

Die OndoSense FurnaceProtect Radarlösung basiert auf dem leistungsfähigen, innovativen OndoSense apex Level Line für hochpräzise Füllstandsmessungen. Der Radar-Füllstandssensor bietet mit seinem sehr schmalen Öffnungswinkel von nur ±1,5 Grad stabile, verlässliche Messungen mit einem äußerst kleinen Messfleck. Somit ist er ideal für beengte Platzverhältnisse oder Messungen aus großen Distanzen geeignet. Zudem verfügt der Füllstandsradar über eine staubdichte, strahlwasserfeste Schutzklasse (IP 67) und eignet sich mit seiner widerstandsfähigen PTFE-Linse ideal für harsche Umgebungen.

Das Anwendungsspektrum des OndoSense apex Level Line umfasst Füllstandskontrollen von Metallschmelzen in Schmelz-, Warmhalte,- und Gießöfen, Gussformen, Gießpfannen, Pfannenwagen, Rinnensystemen, Gießrinnen und Schmelztiegeln bis hin zu Durchsatzmessungen auf Förderbändern sowie Füllstand- oder Volumenmessungen von Schüttguthalden imBergbau.

Posted by on 25. Juni 2026.

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Categories: Allgemein

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