\“nd.DerTag\“: Bis zum letzten Tropfen – Kommentar zu Donald Trumps Angriff auf das sozialistische Kuba

Wer weiterÖl nach Kuba liefert, muss nun mit Strafzöllen rechnen. In einem am Donnerstag unterzeichneten Dekret heißt es, solche Zölle könnten auf Einfuhren aus Staaten erhoben werden, die\“direkt oder indirekt Erdöl an Kuba verkaufen oder liefern\“.
Dass Trumps Drohungen Wirkung hinterlassen, darf angenommen werden. Schon zuvor hatte MexikosÖlunternehmen PEMEX angekündigt, seine Öllieferungen nach Kuba auszusetzen. Sie waren ohnehin von 2025 zu 2026 schon von knapp 20.000 auf 3.000 Barrel pro Tag zurückgegangen. Kubas Gesamtbedarf wird auf 60.000 bis 80.000 Barrel veranschlagt. Mit Venezuela und Mexiko fallen die beidenHauptlieferanten nun aus.
Trump versucht, Kuba wirtschaftlich zu erdrosseln. OhneÖl aus Mexiko und Venezuela wird Kuba den Treibstoff für Strom, Traktoren und Transportmittel für seine rund 10 Millionen Einwohner nicht mehr ausreichend bereitstellen können. Stromausfälle sind bereits an der Tagesordnung.
Wenn Trump mit seinem illegalen Ansatz durchkommt, ist es nur eine Frage der Zeit, wann in Kuba die Lichter ausgehen. Schon nach den auf die Entführung Maduros folgenden US-Drohungen hatte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel angekündigt, sein Land\“bis zum letzten Tropfen Blut\“zu verteidigen. Dieser Zeitpunkt dürfte nicht mehr weit entfernt sein. Für Kubas Bevölkerung verheißt das nichts Gutes.
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