Nächste Landesregierung muss gegensteuern

Aus Sicht des IWS muss die Landeswohnraumförderung deutlich ausgeweitet, vereinfacht und beschleunigt werden. Der Verband fordert eine 1:1-Kofinanzierung der Bundesmittel durch das Land, schnellere Förderentscheidungen sowie wirtschaftlich tragfähige Förderbedingungen. Darüber hinaus plädiert der IWS für eine Absenkungder Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent, um Wohneigentum wieder erschwinglich zu machen.
IWS-Vorstand Axel Ramsperger warnt:\“Wohnraummangel, explodierende Bau- und Energiekosten, fehlende Entwicklungsflächen und langwierige Verfahren setzen Baden-Württemberg zunehmend unter Druck. Deshalb muss die nächste Landesregierung dringend die richtigen Weichen stellen\“.
Eine Untersuchung des Pestel-Instituts im Auftrag des Bündnisses Soziales Wohnen kommt zu dem Ergebnis, dass aktuell alleine in Baden-Württemberg knapp 200.000 Wohnungen fehlen. Am 8. März wird im Südwesten ein neuer Landtag gewählt. Mit Blick auf die Wahl wird der IWS in den kommenden Tagen ein umfassendes Positionspapier unter dem Titel\“Mehr Raum. Mehr Tempo. Mehr Zukunft.\“präsentieren.
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