Landtag beschließt BayKiBiG-Reform: Mehr Geld, weniger Bürokratie und mehr Verlässlichkeit für Bayerns Kitas

Thomas Huber, sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion:\“Nach 20 Jahren war es notwendig, die Finanzierung der Kindertagesbetreuung grundlegend weiterzuentwickeln. Wir erhöhen den staatlichen Förderanteil deutlich, verstetigen bislang befristete Leistungen und schaffen mehr Planungssicherheit für Kommunen und Träger. Dabei ist wichtig: Die Reform hat finanziell bereits 2026 mit zusätzlichen 280 Millionen Euro begonnen. Wer ihre Wirkung beurteilt, mussdeshalb das Jahr 2027 mit dem Ausgangsjahr 2025 vergleichen. Wir kürzen nicht, sondern investieren dauerhaft deutlich mehr. Auch die bisherigen Mittel für den Elternbeitragszuschuss bleiben vollständig im Qualitätsbonus erhalten. Daraus folgt keine automatische Mehrbelastung der Eltern um 100 Euro.\“
Melanie Huml, Mitglied des Sozialausschusses für die CSU-Landtagsfraktion:\“Gute Kindertagesbetreuung braucht eine verlässliche Finanzierung und Strukturen, die in der Praxis funktionieren. Mit der gesetzlichen Teamkräftepauschale fördern wir unterstützende Kräfte in Verwaltung, Hauswirtschaft und Assistenz und schaffen dadurch mehr Zeit für die pädagogische Arbeit mit den Kindern. Kleine Einrichtungen und Landkindergärten werden gezielt berücksichtigt. Zugleich sorgen wir für mehr Transparenz gegenüber den Eltern und stärken ihre Mitwirkung. Die Reform verbindet damit mehr Förderung, weniger Bürokratie und bessere Rahmenbedingungen für Kinder, Familien und Beschäftigte.\“
Pressekontakt:
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