Kfz-Betriebe zwischen Tradition und Wandel

– Wie die Zukunft aussehen soll, ist klar, doch die Umsetzung bereitet Sorgen
– Unabhängige Betriebe stecken im Spagat aus Qualitätsstandards, technologischem Wandel und Nachfolgesorgen
Heilbronn, 26. Januar 2025 –PETRONAS Lubricants International (PLI)hat heute eine Studie zu unabhängigen Kfz-Werkstätten und -Dienstleistern in der EMEA-Region veröffentlicht. Die Studie untersucht, wie diese Betriebe auf die Herausforderungen auf ihrem Weg in die Zukunft blicken und wie sie dabei mit Tradition und Erneuerung umgehen. Für die Ergebnisse hat PLI insgesamt 800 Inhaberunabhängiger Werkstätten befragt. Die Teilnehmer stammen aus Deutschland, Frankreich, den Benelux-Staaten, Polen, der Türkei, Italien, der iberischen Halbinsel sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Als ihre größten Herausforderungen bezeichneten die befragten Inhaber den technologischen Wandel und seine Folgen sowie die Suche nach Personal und Nachfolgern. Die Befragten aus Deutschland machen sich dabei in Bezug auf neue Technologien weniger Sorgen, ob sie ihr Wissen auf dem aktuellen Stand haltenkönnen (34 %), als vielmehr um die Kosten der dafür nötigen Ausrüstung (46 %). Unter allen Befragten sind es 44 % bzw. 41 %. Auch das Finden und Ausbilden neuer Mitarbeiter ist für deutsche Inhaber eine etwas größere Herausforderung (45 %) als für den EMEA-Schnitt (40 %).
Zwischen Nachfolgesorgen und E-Mobilität
BeimÜbergang zur nächsten Generation ist es für 91 % aller aktuellen Inhaber äußerst wichtig, dass die Standards und Reputation ihres Betriebes erhalten bleiben. Darin spiegelt sich in erster Linie ein Qualitätsanspruch und die Beziehung zu Kunden. So sagen unter den deutschen Inhabern43 %, dass für sie Qualität und Aufmerksamkeit für Details zu den wichtigsten Werten ihres Betriebes zählen. Auch ein kundenzentrischer Umgang (40 %) sowie ehrliche Geschäftspraktiken (36 %) wurden dabei häufig genannt. Wenn es aber darum geht, den Übergang zu bewältigen, sehen die Befragten zwei große Probleme: Das Finden eines geeigneten Nachfolgers (51 %) sowie Veränderungen der Kundenbedürfnisse (ebenfalls 51 %).
Hinter letzterem stecken vor allem die Bereiche E-Mobilität und Digitalisierung, die beide bereits angegangen werden. In den letzten zwölf Monaten haben die Befragten aus Deutschland vor allem in Systeme zur Diagnose bei Elektrofahrzeugen (36 %) investiert oder in Digitale Tools und Systeme (27 %). Bei beidem liegen sie über dem EMEA-Schnitt. Auch Partnerschaften mit Zulieferern, die auf E-Mobilität und Hybride spezialisiert sind, waren für 29 % auf der Agenda. Das Ziel ist klar: Die Betriebe sehen ihren eigenen Qualitätsanspruch als zentrale Säule ihres Geschäfts und streben danach, diese auch zu erhalten. Denn mit Blick aufihre Nachfolger sorgen sich 51 % um deren finanzielle Stabilität und 48 % um deren Fähigkeit, neue Geschäftsfelder und Zielgruppen zu erreichen.
\“Für junge Einsteiger in die Branche sind die aktuelle Lücke und der Wandel eine große Chance\“, sagtGiuseppe Pedretti, Regional Managing Director EMEA, PETRONAS Lubricants International.\“Sie können sich eine Zukunft in einem etablierten Sektor sichern, der hungrig nach neuen Talenten und Innovationen ist. Werkstätten können durch Investitionen in junge Talente und neue Perspektiven dynamische Zentren des Fortschritts werden und eine Vorreiterrolle bei der digitalen und ökologischen Transformation der Automobilbranche einnehmen.\“
Bei aller Modernisierung: Die Rolle vor Ort bleibt zentrale Geschäftsbasis
Die Umfrage von PLI spiegelt auch eindeutig wider, wie wichtig die Rolle der unabhängigen Betriebe für ihre Gemeinde ist – und umgekehrt. So geben 45 % der Befragten aus Deutschland an, dass sie in ihrer Region ein wichtiger Arbeitgeber sind. 60 % sind der Meinung, als vertrauenswürdiger Dienstleister angesehen zu werden. Stark überdurchschnittlich ist in Deutschlandauch das Engagement als Sponsor lokaler Veranstaltungen und Vereine (49 % vs. 35 % in EMEA). Nicht zuletzt ist auch der Wunsch zu ressourcenschonendem Arbeiten und dem Minimieren von Müll ein Signal für die Achtung des unmittelbaren Umfelds.
\“Die unabhängigen Betriebe befassen sich einerseits intensiv mit dem Wandel ihrer Industrie und neuen Bedürfnissen ihrer Kunden, wollen dabei aber unbedingt ihre bewährten Standards beibehalten\“, kommentiert Giuseppe Pedretti.\“Wir bei PLI unterstützen mit unseren spezialisierten Lösungen dabei, bei jeder Technologie die gewohnte Qualität anbieten zu können. Zwei Beispiele dafür sind unser PETRONAS Syntium Hybrid, der speziell für Hybrid-Fahrzeuge entwickelt wurde, und unsere OEM-Partnerschaften für optimierte Schmierstoffe. Auch der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit fließt dabei mit ein: Die neue Bag-in-Box-Verpackung für unser PETRONAS Syntium reduziert Plastikmüll, Kosten und erleichtert noch dazu die Aufbewahrung.\“
Categories: Allgemein
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