Katharina Dröge (Bündnis 90/ Die Grünen) zu den angekündigten Neuerungen bei der Krankschreibung:\“Unverschämtheit den Beschäftigten gegenüber, dieses Misstrauen so auszusprechen\“

Auch bei den angekündigten Arbeitsmarktreformen habe die Koalition\“die großen Fragen, die der Wirtschaft helfen würden, [….] nicht adressiert\“, kritisierte Dröge.\“Die Unternehmen leiden beispielsweise unter hohen Energiekosten. Und die Stromsteuersenkung, die Friedrich Merz angekündigt hat, als eine seiner ersten Maßnahmen als Bundeskanzler, die liegt jetzt wieder nicht auf dem Tisch\“, so Dröge. Auf der andere Seite schaffe die angekündigte Verlängerung der sachgrundlosen Befristung vor allen Dingen für junge Menschen mehr Unsicherheiten.
Auch die angekündigte Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und gleichzeitige Einführung eines Attests ab dem ersten Krankheitstag sehen die Grünen kritisch. Die werde\“zu unfassbarer Bürokratie und Überlastung in den Hausarztpraxen führen\“, so die Grünen-Politikerin. Auf der anderen Seite schaffe es Situationen,\“dass die Leute mit Magen-Darm-Virus dann doch zur Arbeit gehen. Und dann die Kolleginnen und Kollegen anstecken, sodass am Ende der gesamte Betrieb angesteckt wird.\“Darin sehe sie\“eine absolut unsinnige Maßnahme\“und eine\“Unverschämtheit den Beschäftigten gegenüber, dieses Misstrauen so auszusprechen\“, sagte Katharina Dröge.
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