Kölner Journalistin in Syrien vermisst – 37-Jährige laut Familie von Regierungskräften verschleppt

Laut syrischer Journalistenvereinigung Vereinigung für freie Presse (VRA) arbeitete Michelmann für verschiedene kurdische Medien, darunter die Agentur ETHA und Özgür TV. Ihr Bruder sagte dem\“Kölner Stadt-Anzeiger\“, Eva Maria Michelmann habe sich\“immer schon für Menschen eingesetzt, denen es schlecht ging. Bei Sozialberatungen oder der Flüchtlingssolidarität, in Kölner Jugendheimen, für Frauen mit gewalttätigen Männern\“. In den vergangenen Jahren habe sie sich für die verfolgten Kurden im Norden Syriens engagiert.
Sollte sich bewahrheiten, dass die 37-Jährige, die in Köln Soziale Arbeit studiert hat, von den Truppen von Präsident Ahmed al-Scharaa verschleppt worden ist, so würde das die diplomatischen Beziehungen Deutschlands zu Syrien infrage stellen: Nach dem Sturz des Assad-Regimes baut Deutschland nach Angaben des Auswärtigen Amtes\“die volle Bandbreite seiner kulturellen und zivilgesellschaftlichen Beziehungen zu Syrien aus\“.
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