Integrationskurse: Kommunale Spitzenverbände und DVV fordern Rücknahme des Zulassungsstopps / Sparmaßnahme des Bundes gefährdet kommunale Integrationsarbeit

Durch den Zulassungsstopp wird der Zugang zu den Kursen neu zugewanderter Menschen aus der Ukraine, Personen im Asylverfahren, Geduldete sowie EU-Bürgerinnen und -Bürger erschwert, obwohl sie dringend eine systematische Sprachförderung benötigen. Der plötzliche Stopp für die freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird voraussichtlich zu flächendeckenden Kursausfällen und verlängerten Wartezeiten für Verpflichtete führen, da vielerorts nicht genug Teilnehmende für die geforderte Mindestkursgröße zusammenkommen. Träger müssen Lehrverträge kündigen und Lehrkräfte entlassen.
Neben der Rücknahme des Zulassungsstopps für freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Kursen muss deshalb aus Sicht der kommunalen Spitzenverbände und des Dachverbands der Volkshochschulen das\“Gesamtprogramm Sprache\“des Bundes endlich dauerhaft und verlässlich finanziert werden, um den Kommunen Planungssicherheit zu geben.
Die Zahl der künftig von Integrationskursen ausgeschlossenen Zugewanderten wird sich allein in diesem Jahr auf rund 130.000 Personen belaufen.
Zum gemeinsamen Positionspapier:
Integrationskurse sichern – Zusammenhalt stärken – Fachkräfte gewinnen: https://ots.de/K58QqF
Pressekontakt:
Deutscher Volkshochschul-Verband e. V.
Sabrina Basler, ReferentinÖffentlichkeitsarbeit
Tel. 0049 228 97569 26, basler@dvv-vhs.de
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Categories: Allgemein
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