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Auf den Ernstfall vorbereitet

 

Für Feuerwehrgerätehäuser, moderne Rettungswachen und militärische Sanitäts-Einrichtungen bedeuten modulare Gebäude die perfekte Lösung. Personelle Ressourcen, Standortverschiebungen, veränderte Kapazitäten, schnelle Umsetzung, spezielle regionale Anforderungen – die Gründe für modulare und flexible Einsatzwachen sind vielfältig.

Modulare Rettungswachen werden temporär oder dauerhaft genutzt. Durch die kurzen Bauphasen bilden dieEinrichtungen eine attraktive Alternative zur traditionellen Bauweise. Erweiterungen oder Umbauten sind je nach Anforderungen bei diesem Modell unkompliziert umsetzbar. Die modular erstellten Einrichtungen lassen sich nach Bedarf anpassen und auch Standortwechsel sind Teil des Konzepts.

Kosten sparen im Gesundheitswesen

Die Kosten für Bau, Unterhalt und Verwaltung von Rettungswachen werden über Rettungsdienstgebühren refinanziert, die mit den Krankenkassen als Kostenträgern verhandelt werden. Neue Rettungswachen sind notwendig, um den gestiegenen Anforderungen an den Rettungsdienstbedarfsplan zu entsprechen, wie etwa der Einhaltung von Hilfsfristen. Der Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung von April 2026 sieht wesentliche Veränderungen für die Rettungswachen vor, die auch mit Einsparungen verbunden sind. Auch hier kann der Modulbau das Rettungswesen mit reduzierten Kosten entlasten.

Beispiel aus der Praxis

Gefahrenabwehrzentren bündeln die Kräfte des Katastrophenschutzes in einer Region. Vereint werden verschiedene Einrichtungen wie beispielsweise die Feuerwehren und die Notrettungsdienste. Dadurch können sie schnell und koordiniert auf Krisen reagieren, um Menschenleben zu retten.

In Neumünster in Schleswig-Holstein wurde nach einer schnellen Lösung gesucht, um für die Feuer- und Rettungswache wieder mehr Raum zu schaffen. Zuletzt wurde es eng auf dem Gelände in Neumünster, besonders dann, wenn sich alle Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache gleichzeitig dortaufhielten. Parallel stiegen die Einsatzzahlen im Rettungsdienst. Neue Kapazitäten mussten geschaffen werden – es ging um die Sicherheit der Menschen in der Region. Adapteo ist Spezialist für flexible Modulbauten und bietet in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens schnell Lösungen, die Bauherren und kommunale Entscheider entlasten. Die Wache hat im modularen Gebäude eine neue Heimat gefunden, wenn auch nur übergangsweise.

Funktional und flexibel

48 Container bieten auf rund 700 Quadratmetern Platz. Der gesamte Rettungsdienst wurde im April 2023 wieder in das Gefahrenabwehrzentrum integriert, die EDV und die Warnanlage des bestehenden Gebäudes mit der Containeranlage verbunden. Bis 2028/2029 ist die Nutzung geplant, dann soll eine neue Rettungswache bereitstehen.\“Der Modulbau ist absolut funktional und erfüllt die Anforderungen einer Rettungswache sowie eines Verwaltungsgebäudes in unserem Gefahrenabwehrzentrum\“, so das Fazit von Carsten Voß, Abteilungsleiter des Rettungsdienstes.\“Wir sind froh, dass wir unser Team wieder im Gefahrenabwehrzentrum vereinen konnten und fühlen uns hier wohl.\“

Schnelle Umsetzung für schnelle Retter

Das Interimsgebäude war innerhalb von fünf Monaten aufgebaut.\“Wir konnten dann sofort mit dem Team umziehen. In der Wache ist Platz für moderne Büros, sanitäre Anlagen und vier Ruhe- und Schlafräume für die Besatzung eines Noteinsatzfahrzeugs sowie eines Rettungstransportwagens\“, beschreibt Wachführer Rettungsdienst Robert Wenzel die Räumlichkeiten.

Vorbild für andere Regionen

Die Interims-Wache in Neumünster ist ein Vorzeige-Projekt für Rettungs- und Schutzeinrichtungen.\“Immer wieder besuchen uns Verantwortliche für Rettungswachen aus anderen Regionen, um sich einen Eindruck von unserem Gebäude zu verschaffen. Die Reaktionen sind sehr positiv\“, berichtet Carsten Voß. Viele Verantwortliche können sich vorstellen, für ihre jeweilige Raumsituation ebenfalls Lösungen mit dem Modulbau zu finden.

Posted by on 11. Mai 2026.

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Categories: Allgemein

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