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IHK-Präsident Gläßer warnt vor Abschottung

 

Halle. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) warnt vor den Folgen einer Abschottungspolitik in Sachsen-Anhalt.\“Die AfD nutzt eine Rhetorik, die die Weltoffenheit in Frage stellt\“, sagte IHK-Präsident Sascha Gläßer der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). Das Land müsse offen bleiben für ausländische Fachkräfte, die hier in der Chemie, in der Pharmabranche oder bei IT-Firmen gebraucht werden.\“Wenn Sachsen-Anhalt ein Land wird, das sagt: ,Wir wollen euch nicht , dann isolieren wir uns selbst und werden wirtschaftlich abgehängt\“, erklärt Gläßer. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung würde auf zwei Arbeitnehmer, die in Rente gehen, nur ein junger nachkommen. Sachsen-Anhalt sei daher auch auf Zuwanderung angewiesen.

Zugleich sprach sich der IHK-Chef dafür aus, Migration und Fachkräftesicherung getrennt zu betrachten. Flüchtlinge ohne Arbeit im Land sollten nach seiner Ansicht einer gemeinnützigen Tätigkeit nachgehen. Die IHK unterstützt dafür ein Projekt des Landes.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Marc Rath
Telefon: 0345 565 4200
marc.rath@mz.de

Original-Contentvon: Mitteldeutsche Zeitung,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 6. Juli 2026.

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Categories: Allgemein

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