Hochschulbaugesellschaft soll zahlreiche Uni-Beschäftigteübernehmen – Gewerkschafter befürchten Tarifflucht

Wie bereits zuvor angekündigt soll die Hochschulbaugesellschaft alle von den Hochschulen genutzten Liegenschaften übernehmen und diese an die Hochschulen vermieten. Bislang konnten die Hochschulen diese zumeist in Landeshand befindlichen Gebäude entgeltfrei nutzen.\“Durch das Mieter-Vermieter-Modell soll das Kostenbewusstsein aufseiten der Hochschulen gestärkt und ein Anreiz zu Optimierung des Flächenbedarfs gegeben werden\“, heißt es in der Begründung zu dem Entwurf. Tarifliche Folgen könnte eine weitere Regelung haben: So soll die Hochschulbaugesellschaft Tochterunternehmen gründen können. Gewerkschafter nennen das gegenüber\“nd\“ein\“Einfalltor für Outsourcing und Tarifflucht\“. Es sei unklar, ob solche Tochterunternehmen unter den Geltungsbereich des Tarifvertrags der Länder fallen.
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