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Herzzentrum der Zentralklinik bietet neue Therapie bei Aortenklappeninsuffizienz

 

Patienten mit schwerer Aortenklappeninsuffizienz haben eine neue Behandlungsmöglichkeit am Herzzentrum der Zentralklinik. Drei Patienten wurden in dieser Woche mit einer minimalinvasiven Therapie mit der speziell für die Aorteninsuffizienz konzipierten JenaValve Trilohy behandelt. Deutschlandweit bieten nur zehn Kliniken diese Therapiemöglichkeit.

\“Damit erweitern wir konsequent unser Therapieangebot und schließen eine relevante Versorgungslücke. Für viele Betroffene, insbesondere bei erhöhtem operativem Risiko, existierte bislang keine verlässliche interventionelle Möglichkeit. Konventionelle TAVI-Systeme sind primär für kalzifizierte (verkalkte, Anm. d. Red.) Aortenstenosen entwickelt. Die speziell für die Aorteninsuffizienz konzipierte JenaValve Trilogy ermöglicht durch ihr Clip-/Anker-Prinzip erstmals eine reproduzierbare, stabile Prothesenpositionierung auch ohne relevante Klappenkalzifikation. Das ist eine gute Nachricht für die bislang unterversorgten, hochrisikobehafteten Patienten\“, erklärt Dr. Philipp Lauten, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am Herzzentrum der Zentralklinik.

Die ersten Implantationen wurden gemeinsam mit dem klinischen Impulsgeber und Entwickler dieser Klappenprothese, Prof. Hans R. Figulla, durchgeführt.\“Er hat uns dabei als erfahrener Berater persönlich vor Ort begleitet. Seine jahrzehntelange Expertise, vom frühen Beginn der TAVI-Entwicklung bis zur konsequenten Weiterentwicklung interventioneller Klappentherapien, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass aus einer visionären Idee eine feste, hochwirksame Therapieoption entstandenist\“, so Dr. Philipp Lauten.

Beteiligt waren das interdisziplinäre Heart Valve Team, gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Bleiziffer, Chefärztin der Klinik für Herzchirurgie, und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus Anästhesie und Pflege.\“Diese enge Zusammenarbeit ist die Grundlage für sichere, individualisierte Therapieentscheidungen auf höchstem Niveau. Strukturelle Herzmedizin bedeutet für uns nicht nur technologische Innovation. Sie bedeutet strategische Weiterentwicklung, interdisziplinäre Exzellenz und vor allem: maßgeschneiderte Therapie für Patientinnen und Patienten\“, erklärt der Chefarzt.

Die zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörende Zentralklinik Bad Berka zählt mit ihren 21 Fachkliniken und Fachabteilungen sowie ihrer über 120-jährigen Geschichte zu den großen Thüringer Kliniken. Jährlich werden hier rund 40.000 Patienten behandelt, 1.800 Mitarbeitende sind an der Klinik beschäftigt. www.zentralklinik.de

Pressekontakt:

Zentralklinik Bad Berka
Anke Geyer | Medien und Kommunikation
T. +49 361 78928019 | presse@zentralklinik.de

Original-Content von: RHÖN-KLINIKUM AG, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 6. März 2026.

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