Gesetzliche Mehrwegquote für Getränke weit verfehlt: Deutsche Umwelthilfe fordert schnelle Unterstützungsmaßnahmen wie Förderfonds und Einweg-Abgabe

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:
\“Seit 2020 stagniert die Mehrwegquote zwischen mickrigen 33,2 und 34,5 Prozent – statt gesetzlich vorgeschriebenen 70 Prozent. Mitverantwortlich dafür sind Discounter wie Aldi und Lidl, die mit ihrem ausschließlichen Einweg-Angebot unökologische Vorentscheidungen für Verbraucherinnen und Verbraucher treffen. Dass dennoch keine Sanktionen oder Maßnahmen zur Mehrwegförderung folgen, ist eine politische Bankrotterklärung. Mehrwegflaschen sparen durch ihre vielfache Wiederverwendung und kurzen Transportwege große Mengen CO2 und Ressourcen ein. Noch dazu sichern sie deutschlandweit 145.000 Arbeitsplätze. Umweltminister Schneider muss Mehrweg jetzt entschieden vorantreiben. Wir fordern einen durch Einweg-Akteure finanzierten Mehrwegförderfonds und eine Einweg-Abgabe von mindestens 20 Cent auf umweltschädliche Einweg-Plastikflaschen, Dosen und Getränkekartons.\“
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