Gegengewicht zum Infrastrukturzukunftsgesetz dringend notwendig: Deutsche Umwelthilfe fordert Nachbesserungen im Gesetz zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur

Dazu Sascha Müller-Kraenner, DUH-Bundesgeschäftsführer:
\“Deutschland braucht nicht nur Straßen, Brücken und Schienen, sondern auch intakte Wälder, Moore und Flussauen. Sie speichern Wasser, schützen Menschen vor Hitze, Dürren und Überschwemmungen und sind damit zentrale Infrastruktur in der Klimakrise. Nach dem Infrastrukturzukunftsgesetz, mit dem neue Autobahnen ohne Rücksicht auf Verluste durch Moore und Wälder gebaut werden dürfen, braucht es jetzt ein echtes Gegengewicht für Natur- und Klimaschutz. Wenn die Bundesregierung das überragende öffentliche Interesse für Naturflächen zwar endlich einführt, aber nur für wenige strenge Schutzgebietskategorien, und dies noch im selben Atemzug mit zahlreichen Ausnahmetatbeständen durchlöchert, hat sie nichts verstanden. Das zeigt auch die unangemessen kurze Frist zur Verbändebeteiligung. Wir fordern die Bundesregierung auf, das Gesetz so nachzuschärfen, dass es seinen Namen auch verdient.\“
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Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
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DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
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