Extreme Agent ONE: Ein neuer Ansatz für Enterprise Networking – intelligenter, schneller und autonom

Nabil Bukhari, CTO und President of AI Platforms bei Extreme Networks, sagt:\“Netzwerke entwickeln sich zunehmend zu Systemen, die in Echtzeit denken, sich anpassen und eigenständig handeln. Dadurch verändert sich auch das Zusammenspiel zwischen Menschen und KI-Agenten grundlegend. Einfachheit sowie Kontrolle werden zu entscheidenden Erfolgsfaktoren. Unsere Vision ist flächendeckendes, autonomes Networking, basierend auf einem vertrauensvollen Zusammenspiel zwischen Mensch und KI. Das bedeutet weniger Störungen, schnellere Abläufe und eine höhere betriebliche Effizienz.\“
Agent ONE Coworker: Proaktive KI zur Unterstützung von IT-Teams
Der erste Modus von Extreme Agent ONE ist Agent ONE Coworker und ab Q3 2026 innerhalb vonExtreme Platform ONE™ verfügbar. Dabei handelt es sich um einen KI-Agenten, der IT-Teams unterstützt und proaktiv kontextbezogene Analysen liefert, Entscheidungen in Echtzeit ermöglicht und Maßnahmen automatisiert ausführt. Über eine einheitliche, dialogbasierte Oberfläche überwacht er kontinuierlich die Netzwerkaktivität, analysiert Auffälligkeiten und greift bei Bedarf ein. So lassen sich Lösungszeiten verkürzen, manueller Aufwand reduzieren und Probleme vermeiden, bevor sie sich auf Nutzer auswirken.
Im Gegensatz zu klassischen KI-Tools, die erst auf Eingaben reagieren, arbeitet Agent ONE Coworker proaktiv, stellt relevante Erkenntnisse bereit und unterstützt Entscheidungen direkt im laufenden Betrieb. Die sogenannte\“Nudge\“-Funktion gibt kontextbezogene Handlungsempfehlungen, die sich unmittelbar umsetzen lassen.
Beispielsweise erkennt der Agent eine zunehmende WLAN-Überlastung in einer Schule und schlägt entsprechende Maßnahmen vor oder setzt diese automatisch um. Ebenso kann er wiederkehrende Performanceprobleme bei Kassensystemen im Einzelhandel identifizieren und eine Priorisierung des Datenverkehrs zu Stoßzeiten empfehlen. So werden wiederkehrende Muster unmittelbar in konkrete Maßnahmen überführt.
Agent ONE Coworker bietet:
– Dialogbasierter Zugriff auf Netzwerkdaten, Dokumentation und Sicherheitsinformationen
– Automatisierte Support-Prozesse – von der Ticketerstellung bis zur Lösung
– On-Demand-Dashboards in Echtzeit auf Basis aktueller Daten
– KI-gestützte WLAN-Optimierung über dialogbasierte Steuerung
– Proaktive Hinweiseüber die\“Nudge\“-Funktion, die relevante Ereignisse und Handlungsempfehlungen kontext- und prioritätsbasiert aufzeigt
Agent ONE Operator: Kontinuierliche autonome Netzwerkprozesse
Ab Q4 2026 wird zudem ein weiterer Modus verfügbar sein: Agent ONE Operator. Dabei handelt es sich um einen Always-on-Agenten, der KI über die reine Echtzeit-Interaktion hinaus in den laufenden Netzwerkbetrieb integriert.
Agent ONE Operator führt Aufgaben eigenständig innerhalb definierter Governance-Vorgaben aus, reagiert in Echtzeit auf Ereignisse und übernimmt geplante Abläufe, ohne dass eine permanente manuelle Steuerung erforderlich ist. Dabei lernt der Agent kontinuierlich aus Interaktionen und Ergebnissen und verbessert so im Zeitverlauf seine Genauigkeit und Effektivität.
Damit vollzieht sich derÜbergang von KI, die punktuell unterstützt, hin zu KI, die den Betrieb dauerhaft begleitet. Netzwerke werden kontinuierlich überwacht, optimiert und weiterentwickelt – auch dann, wenn IT-Teams nicht aktiv eingreifen.
Extreme KI-Architektur: Grundlage für autonomes Networking
Die KI-Architektur von Extreme vereint Daten, Analysen und Automatisierung in einem kontinuierlich lernenden, geschlossenen System. So lassen sich Abläufe im Netzwerk in Echtzeit automatisiert umsetzen. Zu den zentralen Funktionen zählen:
– Kontextinformationen in Echtzeitüber Nutzer, Geräte und Richtlinien hinweg
– Operatives Know-how, das Best Practices in skalierbare, umsetzbare Workflowsübersetzt
– Autonome Agenten, die Analysen durchführen, Ergebnisse validieren und Maßnahmen sicher umsetzen – und dabei kontinuierlich aus der Interaktion mit Nutzern lernen
\“Die meisten Anbieter stellen KI bislang vor allem als Copiloten bereit\“, sagt Zeus Kerravala, Gründer von ZK Research.\“Extreme geht hier einen anderen Weg und verankert Analyse, Kontext und Ausführung direkt im Netzwerk. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einer wirklich autonomen Infrastruktur – und ein klares Signal dafür, wohin sich die Branche entwickelt.\“
Extreme Exchange: Erweiterung von KI durch flexible Skills
Mit Extreme Exchange™ führt Extreme einen Marktplatz für KI-Skills innerhalb vonExtreme Platform ONEein. Kunden können dort Skills entdecken, aktivieren und verwalten, um die Funktionen von Agent ONE Operator gezielt zu erweitern.
Extreme Exchange stellt branchenspezifisches Know-how für Bereiche wie Gesundheitswesen, Bildung, Einzelhandel und Industrie bereit und lässt sich in Systeme für IT-Service-Management, Security, Observability und Cloud-Plattformen integrieren. Die offene Architektur unterstützt sowohl von Extreme entwickelte als auch von Partnern bereitgestellte Skills und ist künftig auch für kundenspezifische Erweiterungen ausgelegt.
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