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Erfinder der Online-Krankschreibung DrAnsay löst das Krankenstand-Problem

 

DrAnsay.de, der innovative Telemedizin-Anbieter mitüber 3 Millionen Online-Arztbehandlungen, hat bereits 2018 die Krankschreibung per Telemedizin in Deutschland eingeführt, welche dann 2020 aufgrund der Corona-Pandemie auch in die Regelversorgung übernommen wurde.

Aktuell wird erneut eine politische Debatteüber eine Einschränkung der telefonischen und digitalen Krankschreibung geführt. Ziel sei laut Bundeskanzler Friedrich Merz eine\“höhere volkswirtschaftliche Leistung\“durch die Verringerung der Zahl der jährlichen Krankheitstagen pro Arbeitnehmer, indem er den Zugang zu Krankschreibungen durch das Verbot von AUs per Telefon erschwert. Dabei wird pauschal unterstellt, Arbeitnehmer würden Krankschreibungen missbräuchlich nutzen.

So sieht der Koalitionsvertrag unter anderem vor:\“Die telefonische Krankschreibung werden wir so verändern, dass Missbrauch zukünftig ausgeschlossen ist (zum Beispiel Ausschluss der Online-Krankschreibung durch private Online-Plattformen).\“

Auch der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Gassen stellt die Verlässlichkeit telefonischer Krankschreibungen infrage und fordert deren Abschaffung oder sogar eine Einschränkung der Lohnfortzahlung in den ersten Krankheitstagen, denn er vermutet Missbrauch:\“Am Telefon kann doch niemand zuverlässig beurteilen, ob jemand wirklich arbeitsunfähig ist oder nicht.\“.

Keine Evidenz für Missbrauch

Diese Forderungen entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Im Gegenteil:

– Der AOK-Fehlzeiten-Report (https://www.aok.de/fk/betriebliche-gesundheit/grundlagen/fehlzeiten/ueberblick-fehlzeiten-report/) zeigt, dass sich die Zahl der Krankmeldungen in den letzten Jahren kaum verändert hat, auch nicht durch telemedizinische Krankschreibungen.
-Über\“private Online-Plattformen\“wie DrAnsay werden jeweils weniger als 100.000 Online-Krankschreibungen jährlich ausgestellt – im Vergleich zu mehreren zehn Mio. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen insgesamt in Deutschland, inklusive Langzeiterkrankungen. Hinweise auf Missbrauch liegen uns nicht vor.
– Es liegen keinerlei belastbare Hinweise auf Missbrauch oder Betrug vor. Entsprechende Behauptungen stellen eine unbelegte Pauschalverdächtigung von Arbeitnehmer:innen dar.
– Telemedizinische Krankschreibungen betreffen harmlose Kurzzeiterkrankungen wie Erkältungen oder grippale Infekte – Erkrankungen, deren Symptome auch im persönlichen Arztkontakt nicht objektiv messbar sind.
– Vertragsarztpraxen sind vielerortsüberlastet. Eine qualitativ bessere Versorgung vor Ort ist faktisch häufig nicht möglich.
– Zudem gibt es keine belastbaren Erkenntnisse dafür, dass Untersuchungen in Arztpraxen systematisch gründlicher erfolgen oder bei Verdacht auf Missbrauch häufiger abgelehnt werden als in der Telemedizin. In der Praxis beschränkt sich auch der Präsenzkontakt häufig auf eine strukturierte Symptomerhebung. Eine Umfrage des Fachmagazins DER HAUSARZT zeigt, dass lediglich rund 25 % der Praxispatienten den Arzt persönlich sehen.
– Strukturierte digitale Anamnesen mittels intelligenter Fragebögen haben sich als besonders zuverlässig erwiesen – auch ohne direktes Arztgespräch. Sie sind für Patient:innen wie für Ärzt:innen effizient und erhöhen zugleich die Sicherheit: Studien belegen, dass Checklisten die bekannten Fehldiagnoseraten in der medizinischen Versorgung deutlich senken. Bei DrAnsay wurden seit 2018 im Rahmen von Millionen telemedizinischer Behandlungen keinerlei Beschwerden wegen Fehldiagnosen verzeichnet.

Präsentismus schadet der Volkswirtschaft

Die Forderung von Merz nach mehr\“Präsentismus\“- also krank zur Arbeit zu erscheinen – ist volkswirtschaftlich kontraproduktiv und ineffizient. Gerade bei Infektionskrankheiten führt dies zu mehr Ansteckungen, sinkender Produktivität und längeren Krankheitsverläufen. In nahezu allen seriösen Kosten-Nutzen-Analysen ist eine kurze, frühzeitige Abwesenheit günstiger als krankes Arbeiten.

Klare Lösung statt Symbolpolitik

DrAnsay unterstützt ausdrücklich Gassens Vorschlag, bei harmlosen Kurzzeiterkrankungen die Arztpflicht abzuschaffen – wie es in vielen anderen Ländern bereits Praxis ist – aber bei gleichzeitiger Fortzahlung des Lohns. Diesen Vorschlag könnte DrAnsay gemeinnützig einfach umsetzen, indem der derzeitige Telemedizin-Service so umfunktioniert wird, dass nicht mehr ein Arzt, sondern künstliche Intelligenz die Krankschreibungen ausstellt.

Dr. jur. Can Ansay, CEO von DrAnsay, erklärt:\“Wir wollen wie immer große Probleme einfach lösen.\“Die höchsten Krankheitskosten entstehen durch psychische Erkrankungen wie Burn-out, die häufig unversorgt bleiben und durch Arbeitsstress verursacht werden. DrAnsay nimmt Stress seit langem ernst – unter anderem mit innovativen Therapieansätzen und der Entwicklung KI-gestützter Angebote für psychisch Erkrankte. Parallel bietet DrAnsay bald DiGas (digitale Gesundheitsanwendungen), also wissenschaftlich fundierte digitale Gesundheits-Apps, dafür an.\“

Über DrAnsay – Einfach so gesund

DrAnsay ist ein digitaler Gesundheitsdienstleister und Pionier der Telemedizin in Deutschland. Seit dem ersten digitalen Krankenschein 2018 entwickeln wir Lösungen, die medizinische Leistungen zugänglicher und patientenzentrierter machen. Heute betreuen wir über eine Million Menschen – digital, datensicher und evidenzbasiert. Unser Angebot reicht von modernen Therapieoptionen bis hin zu digitalen Rezept- und Krankschreibungsservices. Mit innovativen Angeboten gestaltet DrAnsay die Transformation des Gesundheitswesens aktiv mit.

Pressekontakt:

pr@dransay.com

Original-Content von: Dr. Ansay Ltd.,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 27. Januar 2026.

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Categories: Allgemein

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