Ebola-Ausbruch in DR Kongo: Internationale Hilfsorganisation CARE bereitet Hilfe für bis zu eine Million Menschen vor / Finanzierungslücken gefährden Versorgung und Eindämmung des Virus

Gegen den neuen Ebola-Virus-Stamm Bundibugyo gibt es noch keine Impfung. Deshalb ist ein frühes Handeln entscheidend. CARE arbeitet eng mit dem Gesundheitsministerium, der WHO und Partnerorganisationen zusammen. Die Hilfsmaßnahmen richten sich zunächst an 500.000 bis eine Million Menschen in betroffenen und besonders gefährdeten Gebieten. Dazu zählen die Provinz Ituri, wichtige Gesundheitszonen in Nord-Kivu sowie ausgewählte städtische und grenzüberschreitende Standorte. Vorrang haben Gemeinden in Übertragungs-Hotspots, Gesundheitspersonal, Vertriebene und mobile Bevölkerungsgruppen sowie gefährdete Gruppen, darunter Frauen und Mädchen. Gerade Frauen und Mädchen haben als Betreuungspersonen und Ersthelferinnen ein überproportional hohes Infektionsrisiko. Zudem sind sie erhöhten Risiken durch geschlechtsspezifische Gewalt und Hindernisse beim Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung ausgesetzt.
Der Ebola-Ausbruch trifft die Menschen in der DR Kongo in einer besonders schwierigen Zeit:\“Tausende Frauen und ihre Familien, die im Osten des Landes bereits mit Hunger, Vertreibung und geschlechtsspezifischer Gewalt zu kämpfen haben, sehen sich nun auch noch der schrecklichen Bedrohung durch Ebola ausgesetzt,\“sagt Dr. Amadou Bocoum, CARE-Länderdirektor in der DR Kongo,\“CARE verfügt über jahrelange Erfahrung im Umgang mit dem tödlichen Virus. Doch heute müssen wir mit deutlich weniger Mitteln arbeiten, um das Gesundheitssystem hier zu unterstützen, das kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Kombination aus der schwierigen humanitären Situation und der Ausbreitung dieses hochansteckenden Virus könnte verheerende Folgen haben.\“
Es ist jetzt dringende Unterstützung erforderlich, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern und Betroffene zu versorgen.
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