Drei Jahre zedita.zukunftsforum: Wissen geteilt, Netzwerke geschaffen

Drei Jahre lang hat das Projekt zedita.zukunftsforum der Hochschule Weserbergland (HSW) Menschen zusammengebracht, Wissen vermittelt und den Austausch zur digitalen Transformation in der Region gefördert. Am 29. Oktober fand im zedita im Hamelner Bahnhof die Abschlussveranstaltung statt. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der Projektarbeit, die entstandenen Netzwerke und die Frage, wie die Zusammenarbeit künftig weitergeführt wird.Gestartet war das zedita.zukunftsforum mit dem Anspruch, Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen und digitale Transformation verständlich und greifbar zu machen. Unternehmen, Organisationen und weitere Interessierte erhielten Raum für eigene Fragen, neue Perspektiven und gemeinsame Lösungsansätze. Daraus entwickelten sich Communitys, in denen sich die Teilnehmenden regelmäßig zu Datenkompetenz, Cyber Security, New Work und agilem Arbeiten sowie KI austauschten.Die Formate orientierten sich an den jeweiligen Themen und Bedürfnissen: Kompakte Online-Mittagssessions ermöglichten die Teilnahme im Arbeitsalltag, während Workshops, Meetups und persönliche Begegnungen vor Ort Gelegenheit für vertiefende Gespräche boten. Eine digitale Community-Plattform ergänzte den Austausch über die einzelnen Veranstaltungen hinaus.Insgesamt verzeichnete das Projekt bei 38 Meetups, 27 Veranstaltungen im Rahmen der KI-Wochen und fünf Innovationswerkstätten 1.502 Teilnahmen. Erreicht wurden 722 Personen aus 260 Unternehmen und Organisationen. Die Teilnehmenden kamen aus insgesamt 24 Landkreisen und Regionen.Inhaltlich griffen die Communitys konkrete Herausforderungen aus dem Berufsalltag auf. Im Bereich Datenkompetenz ging es beispielsweise darum, Daten verständlich darzustellen, Studien einzuordnen und verzerrte Informationen zu erkennen. Die Cyber-Security-Community beschäftigte sich unter anderem mit der Sensibilisierung von Mitarbeitenden, sicheren Backups und dem Umgang mit Sicherheitsvorfällen. Bei New Work und agilem Arbeiten standen Unternehmenskultur, Führung, Veränderungsbereitschaft und die Zusammenarbeit verschiedener Generationen im Mittelpunkt.Künstliche Intelligenz entwickelte sich im Projektverlauf zu einem verbindenden Thema über die Communitys hinweg. Veranstaltungen beleuchteten sowohl praktische Einsatzmöglichkeiten als auch Risiken und Fragen eines verantwortungsvollen Umgangs. Besonders gefragt waren die drei KI-Wochen, die unterschiedliche Zielgruppen zusammenbrachten und vielfältige Zugänge zur Technologie eröffneten.Der Rückblick bei der Abschlussveranstaltung machte deutlich: Praxisnahe Impulse, persönliche Gespräche und der offene Erfahrungsaustausch waren zentrale Bestandteile der Projektarbeit. Neben neuem Wissen entstanden Verbindungen, die über einzelne Veranstaltungen hinauswirken. Die Cyber-Security-Community wird beispielsweise durch SEC360° weitergeführt.Diesen Netzwerkgedanken griff auch Viola Heller in ihrer interaktiven Keynote„Netzwerken kann jeder – authentisch, nachhaltig, smart“ auf. Sie zeigte, dass erfolgreiches Netzwerken weder Extrovertiertheit noch einen perfekten Elevator Pitch voraussetzt. Vielmehr komme es darauf an, die eigenen Stärken zu kennen und Beziehungen authentisch und langfristig aufzubauen.Eine praktischeÜbung zum eigenen Kommunikationstyp und konkrete Anregungen zur Kontaktaufnahme und Netzwerkpflege bezogen die Teilnehmenden aktiv ein. Auch LinkedIn wurde als Bindeglied zwischen digitalen Kontakten und persönlichen Begegnungen betrachtet. Begleitet wurde die Veranstaltung von Paula Föhr, die zentralen Gedanken und Ergebnisse des Nachmittags in einem Graphic Recording visuell festhielt.Mit dem zedita.zukunftsforum 2.0 wird die Arbeit auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen und gewachsenen Netzwerke fortgesetzt. Bis August 2029 wird das Zukunftsforum als offener Innovations- und Lernraum für die gesamte Zukunftsregion Weserbergland+ weiterentwickelt. Vier miteinander verknüpfte Profile richten den Blick auf KI und Gesellschaft, KI und Arbeit, KI und Technologie sowie KI und Bildung.Neben bewährten Veranstaltungen sind neue Formate und ein Podcast vorgesehen, um Wissen zugänglich zu machen und Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie dem Partnerprojekt „KI-Kompass Weserbergland“, dem Smart City Projekt des Landkreis Hameln-Pyrmont und der Volkshochschule Hameln-Pyrmont soll fortgesetzt werden. Vernetzung und persönlicher Austausch stehen dabei weiterhin im Vordergrund: Menschen aus unterschiedlichen Bereichen sollen ihre Fragen und Erfahrungen einbringen, voneinander lernen und gemeinsam neue Ideen entwickeln können.Die Hochschule Weserbergland (HSW) ist eine staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte private Fachhochschule in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Sie bietet im niedersächsischen Hameln duale und berufsbegleitende Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Soziale Arbeit und General Management an. Das duale Studium kann optional digitalabsolviert werden. Im berufsbegleitenden Flex-Studium können Module einzeln absolviert und später für ein vollwertiges Studium anerkannt werden.In enger Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen entwickelt und realisiert die HSW im Bereich Weiterbildung maßgeschneiderte Programme für Fach- und Führungskräfte. Darüber hinaus verfügt die Hochschule im Bereich Forschung und Entwicklung über ein Institut für Wissensmanagement, ein Interdisziplinäres Energieinstitut sowie das „Länger besser Leben.“-Institut. Alle drei Institute fördern denwertvollen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.Mit dem zedita.digitalhub befindet sich am Hamelner Bahnhof der Transfer- und Innovationsknotenpunkt der HSW, ein Ort für neues Lernen und Arbeiten.
Posted by on 30. Oktober 2026.
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