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Deutscher Kamerapreis für MDR-Film„MoneyMaker: Walter Temmer–Vom schlechten Schüler zum Selfmade-Millionär“

 

Die Kamerafrau Simone Friedel wurde heute (8. Mai) in Köln mit dem renommierten Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet. Die Ehrung erhielt sie in der Kategorie „Kamera – Information und Kultur“ für die herausragende Bildgestaltung beim Film „MoneyMaker: Walter Temmer – Vom schlechten Schüler zum Selfmade-Millionär“. Der Film wurde vom MDR für die ARD Mediathek produziert.

Für die Doku von Sandro Gerber und Danny Voigtländer beobachtete Simone Friedel mit wachem Blick und Feingefühl das Leben des österreichischen Selfmade-Millionärs, Multiunternehmers und TV-Realitystars Walter Temmer. Die Kamera begleitet die schillernde Persönlichkeit im Alltag zwischen Geschäft und Wohnhaus sowie im Luxusurlaub. „Der Lifestyle des Protagonisten spiegelt sich in den stylischen Bilderwelten wider. Das Ergebnis ist exzellentes Entertainment“, lobt die Jury.

Preisträgerin dankt für das Vertrauen des Teams

Die Preisträgerin Simone Friedel sagt: „Ich freue mich riesig über diese Auszeichnung – und ehrlich gesagt auch ein bisschen darüber, dass sich die vielen Stunden in dieser – doch sehr eigenen – Welt der Superreichen am Ende gelohnt haben.“ Sie habe an dieser Geschichte vor allem interessiert, was hinter dem Erfolg stecke: der Alltag, die Widersprüche und die kleinen Momente abseits der großen Deals. Dass genau eine solche Beobachtung nun ausgezeichnet werde, bedeute ihr sehr viel. Die Preisträgerin weiter: „Möglich war das nur durch das große Vertrauen und die gestalterische Freiheit, die mir die beiden Autoren entgegengebracht haben – ebenso durch den unermüdlichen Support der beteiligten Tontechniker, den sensationellen Schnitt und das stimmige Color Grading.“

Die gebürtige Dresdnerin Simone Friedel arbeitet nach ihrem Studium Mediengestaltung in Hamburg und Dortmund seit über 15 Jahren frei als Kamerafrau und Director of Photography für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zu ihren bekannten filmischen Arbeiten gehören die Dokumentarfilme „Bowlingtreff“ (MDR, 2015) und der international ausgezeichnete „Robin Hood Gardens“ (2022). Neben der Kameraarbeit entwirft sie unter anderem Lichtkonzepte für Live-Produktionen im Klassik- und Kulturbereich.

Auszeichnung krönt Zusammenarbeit im MDR

MDR-Redaktionsleiter„Wirtschaft und Ratgeber“ Achim Schöbel erklärt: „Gemeinsam mit den MDR-Teams von ‚Kamera‘ und ‚Schnitt‘ ist es uns gelungen, eine exzellente handwerkliche Qualität für Eigenproduktionen in der Redaktion aufzubauen. Die Auszeichnung für Simone Friedel krönt diese Anstrengung.“ Die Nominierung von Cutter Michael Wolf in der „Kategorie Schnitt“ mit demselben Film und auch die Tatsache, dass die Redaktion mit einem „MoneyMaker“-Film in der Kategorie „Kamera“ bereits im Vorjahr für den Deutschen Kamerapreisnominiert war, zeigten, dass es sich bei der Zusammenarbeit mit „Kamera“ und „Schnitt“ um eine gelungene strategische Entwicklung im MDR handle, die sich neben „MoneyMaker“ auch in den „ARD CrimeTime“-Produktionen widerspiegele, so Schöbel.

Über den „MoneyMaker“-Film

Im Mittelpunkt des„MoneyMaker“-Films steht der Österreicher Walter Temmer. Er ist mit dem Handel von Domains wie preisvergleich.at, wohnung.de oder musik.de reich geworden. Im Alter von 20 Jahren hat er damit angefangen. In der Öffentlichkeit ist er heute als einer der Domain-Könige im deutschsprachigen Raum bekannt. Der Mitvierziger ist einer der bekanntesten Selfmade-Millionäre Österreichs, Multiunternehmer und TV-Realitystar. Der Film zeigt seinen Alltag zwischen Geschäft und Wohnhaus in Leibnitz in der Steiermark und das Leben im Luxusurlaub am Wörthersee und an der Côte dAzur. Der Film ist in der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek.de/video/walter-temmer-vom-schlechten-schueler-zum-selfmade-millionaer/walter-temmer-vom-schlechten-schueler-zum-selfmade-millionaer/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC8yMDI1MTEyMDIyNDAvZWluemVsc3R1ZWNrLXNlbmR1bmctbW9uZXktbWFrZXItd2FsdGVyLXRlbW1lci12b20tc2NobGVjaHRlbi1zY2h1ZWxlci16dW0tc2VsZm1hZGUtbWlsbGlvbmFlci0xMDA) verfügbar.

Über den Deutschen Kamerapreis

Der Deutsche Kamerapreis wird seit 1982 vergeben. Damit wird die künstlerische und handwerkliche Qualität von Bildgestaltung und Schnitt im deutschsprachigen Film- und Fernsehschaffen gewürdigt. Beim 36. Deutschen Kamerapreis werden ein Ehrenpreis und zehn weitere Auszeichnungen verliehen. Insgesamt 35 Kameraleute, Editorinnen und Editoren waren nominiert. 414 Produktionen haben die Jurys die Nominierten ausgewählt. Dazu zählte auch Cutter Michael Wolf in der Kategorie „Schnitt – Information und Kultur“ für den Film „MoneyMaker: Walter Temmer – Vom schlechten Schüler zum Selfmade-Millionär“ sowie Kameramann Jan Mammey in der Kategorie „Kamera – Information und Kultur“ für die Produktion „ARTE RE: Wenn Alkohol am Steuer das Auto kostet“.

Sendehinweis

Die Galaveranstaltung und Preisverleihung des 36. Deutschen Kamerapreises wird unter anderem am 14. Mai ab 23.45 Uhr im WDR-Fernsehen ausgestrahlt und kann in der ARD Mediathek gestreamt werden.

Fotos der Veranstaltung finden sich im Anschluss unter ARD Foto (https://ard-foto.de/).

Pressekontakt:

MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
kommunikation-desk@mdr.de

Original-Contentvon: MDR Mitteldeutscher Rundfunk,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 8. Mai 2026.

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Categories: Allgemein

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