Rentenexperte Bofinger lehntösterreichisches Renten-Modell für Schwerarbeiter ab / Mitglied der Rentenkommission warnt vor Abgrenzungsproblemen und Bürokratie

Auch die inÖsterreich gängige Praxis, die körperliche Belastung etwa an verbrauchten Kalorien festzumachen, sieht der Experte kritisch, da dies psychische Anstrengungen oder Gelenkverschleiß ausklammere.
Wer schwer körperlich gearbeitet hat, schaffe die Hürde von 45 Beitragsjahren kaum und sei meist schon vorher in Rente, sagte Bofinger noz.\“Die Leute, die mit 45 Beitragsjahren in Rente gehen, sindüberwiegend Leute, die eben gar keine harten körperlichen Arbeiten machen.\“
Um Betroffenen dennoch einen vorzeitigen Rentenbezug zu ermöglichen und sie nicht in andere Berufe umschulen zu müssen, schlägt die Kommission gezielte Härtefallregelungen vor.\“Wenn Leute in ihrer speziellen Berufsgruppe aufgrund körperlicher Beeinträchtigung nicht mehr arbeiten können, sollte man ihnen die Möglichkeit zum vorzeitigen Rentenbezug geben.\“
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