Austritte aus Gewerkschaft der Polizei in Sachsen-Anhalt nach Kontroverseüber AfD

\“Gegen Verfassungsfeinde tritt man als Polizeibeamter ganz persönlich an, weil der geleistete Schwur es genauso vorsieht\“, schrieb Hüber in dem Text.\“Eine AfD-Machtergreifung entbindet keinen Beamten von seinem Eid auf den Schutz der Verfassung, im Gegenteil.\“Mit Blick auf eine mögliche AfD-Landesregierung erinnerte Hüber seine uniformierten Kollegen in dem Text auch an die sogenannte Remonstrationspflicht: Beamte müssen ihren Vorgesetzten melden, wenn sie eine Dienstanweisung für rechtswidrig halten.
In Teilen der GdP sorgt der Vorstoß seit Tagen für Unruhe, auch in Sachsen-Anhalt. Es gebe Polizisten, die den Text als Anti-AfD-Wahlempfehlung lesen würden, sagte Emmel dem Blatt.\“Wir sind politisch neutral und schreiben Kollegen nicht vor, wen sie zu wählen haben\“, betonte sie. In anderen Regionen Deutschlands hatte es ebenfalls Kritik gegeben.\“Wir betreiben keine parteipolitische Erziehung in Polizeireihen\“, monierte etwa Bayerns GdP-Chef Florian Leitner.
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Jan Schumann
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