Arbeitsministerin Grimm-Benne lehnt IHK-Vorschlag zur Rente mit 70 ab

Der hallesche IHK-Chef Sascha Gläßer hatte zuvor eine Debatte über eine längere Lebensarbeitszeit gefordert, um die deutsche Wirtschaft leistungsfähig zu halten.\“Die Diskussionüber eine Anhebung des Rentenalters darf nicht länger vertagt werden\“, sagte er der MZ. Schon heute würden in vielen Branchen Sachsen-Anhalts qualifizierte Mitarbeiter fehlen. Die Lebensarbeitszeit müsse an die gestiegene Lebenserwartung angepasst werden, so Gläßer.\“Eine zügige, klar kommunizierte und verbindliche schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre – beispielsweise in kleinen, verlässlichen Schritten über einen Zeitraum von 20 oder 25 Jahren – würde Unternehmen wie Beschäftigten Planungssicherheit geben und zugleich die Stabilität unseres Sozial- und Wirtschaftssystems stärken\“, sagte er.
Aktuell gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren, sie greift bei Arbeitnehmern ab Jahrgang 1964. Werälter ist, kann etwas früher in Rente gehen. Derzeit erarbeitet eine Renten-Kommission Vorschläge für die Bundesregierung, wie das System der Altersvorsorge künftig solide finanziert werden kann.
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