Zwangsarbeit Vorwand, um US-Protektionismus zu rechtfertigen

Jandura weiter:\“Mit den MFN-Zöllen, Section-301- und Section-232-Maßnahmen sowie weiteren handelspolitischen Abgaben ist inzwischen ein kaum noch durchschaubarer Zolldschungel entstanden. Getroffen werden Unternehmen, die mit den erhobenen Vorwürfen nichts zu tun haben. Pauschalzölle unterscheiden weder zwischen einzelnen Produkten und Lieferketten noch zwischen verantwortungsvoll handelnden Unternehmen und tatsächlichen Risikofällen. Sie bestrafen unterschiedslos. Für Unternehmen ist das keine verlässliche Handelspolitik, sondern ein permanenter Ausnahmezustand.\“
\“Wer Zwangsarbeit wirksam bekämpfen will, braucht gezielte Kontrollen, belastbare Belege und die Zusammenarbeit mit den Handelspartnern. Flächendeckende Zölle leisten dazu keinen Beitrag. Sie verteuern Waren, belasten Unternehmen und Verbraucher und setzen keine wirksamen Anreize für bessere Arbeitsbedingungen\“, so Jandura abschließend.
24. Juli 2026
Pressekontakt:
Iris von Rottenburg
Abteilungsleiterin Kommunikation
Frederike Röseler
Pressesprecherin
Tel: 030/590099520
Mail: presse@bga.de
Original-Contentvon: BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.