Zahntechnik plus 2026: Das Zahntechniker-Handwerk bezieht Position
Technologische Umbrüche, neue Versorgungsstrukturen und wirtschaftlicher Druck stellen das Zahntechniker-Handwerk vor grundlegende Herausforderungen. Die Zahntechnik plus 2026 nimmt diese in den Fokus und versammelt die Branche vom 6. bis 7. März in Leipzig. 109 Aussteller präsentieren Lösungen und Innovationen für den Laboralltag. Ein interaktives Messeprogramm und ein zweitägiger Kongress bieten erstklassige Fortbildung, fördern den Austausch und geben konkrete Orientierung für die betriebliche Praxis.
„Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen freuen wir uns sehr auf die dritte Zahntechnik plus“, so Dominik Kruchen, Präsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI). „2026 ist für uns ein besonderes Jahr, denn der VDZI wird 70 Jahre alt. Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass, zentrale Zukunftsfragen unseres Handwerks offen zu diskutieren. Im Fachkongress geht es darum, wie wir die zahntechnische Versorgung unter veränderten Rahmenbedingungen in der Fläche auf hohem Niveau sichern. Und am ersten Abend kommen wir in der Leipziger Moritzbastei zusammen,um 70 Jahre engagierte Standesvertretung gemeinsam zu würdigen.“
„Dass wir 2026 insgesamt 109 Aussteller begrüßen dürfen, zeigt die hohe Relevanz der Zahntechnik plus für die Branche“, ergänzt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Für die Fachbesucher bedeutet das vor allem eines: eine größere Bandbreite an konkreten Lösungen für den Laboralltag. Mit neuen Formaten stärken wir den fachlichen Austausch, ermöglichen direkten Dialog auf Augenhöhe und machen Anwendungen unmittelbar erlebbar.“
Auftakt mit Perspektivwechsel
Offiziell eröffnet wird die Zahntechnik plus am 6. März 2026 durch Dominik Kruchen und Martin Buhl-Wagner. Den inhaltlichen Auftakt gestaltet Dr. Nils Gatzmaga, Sportpsychologe bei RB Leipzig. In seiner Keynote richtet er den Blick über die Branche hinaus und zeigt, was sich aus dem Leistungssport über Teamentwicklung, Motivation und erfolgreiche Zusammenarbeit für Dentallabore ableiten lässt. Dabei geht es um klare Strukturen, Vertrauen im Team und die Frage, wie Leistungsfähigkeit nachhaltig gesichert werden kann.
Der Kongress als Standortbestimmung
Mit dem zweitägigen Fachkongress nimmt die Zahntechnik plus eine umfassende Bestandsaufnahme des Berufsstandes vor. Unter dem Leitthema „Die zahntechnische Versorgung 2035 – Faktencheck, Trends und Zukunftsszenarien“ diskutieren Referierende aus Zahntechnik, Zahnmedizin, Wissenschaft und Politik, wie sich Versorgung, Arbeitsstrukturen und Geschäftsmodelle weiterentwickeln müssen. Ziel ist es, tragfähige Ansätze für die Praxis aufzuzeigen und Entscheidungsgrundlagen für die kommenden Jahre zu schaffen.
Ergänzt wird der Kongress durch vier Themenwelten, die zentrale unternehmerische Fragen aufgreifen. Im Fokus stehen Personalmanagement, moderne Technologien, Marketing und wirtschaftliche Stabilität. Für die Teilnahme am Fachkongress und an den Themenwelten ist ein Kongressticket erforderlich.
Teilhabe im Fokus: Fachkongress erstmals live in Deutscher Gebärdensprache
Erstmals wird der Fachkongress der Zahntechnik plus am 7. März vollständig live in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Gehörlose Zahntechnikerinnen und Zahntechniker erhalten damit barrierefreien Zugang zu allen Vorträgen des Kongresstages.
Professionelle Dolmetschende begleiten das Programm vor Ort. Ergänzend werden zwei speziell geführte Messerundgänge angeboten. Die Simultanübersetzung ist im Kongressticket enthalten.
Industrieausstellung als Plattform für Lösungen
Die Industrieausstellung der Zahntechnik plus bringt Hersteller, Laborinhaber und Entscheider unmittelbar zusammen. Zahlreiche Aussteller nutzen die Veranstaltung gezielt, um neue Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.
2026 wird das Programm der Messe um neue Formate ergänzt: interaktive Round Tables für Ausbilder sowie Gründer und junge Selbstständige, eine Vortragsveranstaltung zum Risikomanagement im Dentallabor, eine Informationsveranstaltung für angehende oder interessierte Sachverständige sowie erstmals Hands-on-Workshops der Aussteller. Damit wird das Messeprogramm noch stärker zur Dialogplattform für unterschiedliche Zielgruppen des zahntechnischen Handwerks. Alle Formate des Messeprogramms sind mit einem Ausstellungs- oder Kongressticket zugänglich.
Ein Tag für die nächste Generation
Am 6. März rückt der Bildungstag für Azubis die junge Generation in den Mittelpunkt. Über 150 Auszubildende aus ganz Deutschland werden erwartet, um sich auszutauschen, Orientierung zu gewinnen und die Themen zu diskutieren, die ihren Ausbildungsalltag prägen.
Das eigens konzipierte Programm verbindet Impulsvorträge, offenen Dialog und praxisnahe Workshops, in denen die Teilnehmenden selbst aktiv werden können. Geführte Messerundgänge eröffnen zusätzliche Einblicke in Unternehmen und Innovationen der Branche. Den Abschluss bildet die Podiumsdiskussion „Was die Zukunft bringt – Karrierewege in der Zahntechnik“, die Perspektiven aufzeigt und Mut macht, den eigenen Weg im Beruf aktiv zu gestalten.
Weiterführende Links für Journalisten
Über die Zahntechnik plus und den VDZI
Categories: Allgemein
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