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Willicher Start-up startet Manufaktur-Fertigung der ersten PFAS-freien Pfanne aus deutscher Spitzenforschung

 

Willich, 8. Juni 2026 – Der europäische Kochgeschirrmarkt mit einem Volumen von rund 4,8 Milliarden Euro steht vor einem historischen Umbruch. Etwa 65 Prozent dieses Marktes entfallen auf Antihaft-Pfannen, die bislang fast ausschließlich mit PTFE (Teflon) beschichtet sind. Die Markteinführung der neuen ZEN-Pan Pure trifftauf eine politisch und wirtschaftlich aufgeladene Lage: Die EU-Kommission verhandelt über ein flächendeckendes PFAS-Verbot (\“Ewigkeitschemikalien\“), Konsumentinnen und Konsumenten verlangen nachweislich schadstofffreie Küchengeräte, und Hersteller suchen händeringend nach industriell tragfähigen Alternativen.
Bisherige Lösungen blieben jedoch Kompromisse: Etablierte Beschichtungen wie Sol-Gel-Keramik weisen oft eine unzureichende Haltbarkeit, eingeschränkte Temperaturbeständigkeit oder erhebliche Kostennachteile auf.
Mit dem Start der Manufaktur-Fertigung unter der Handelsmarke GreenKitchen präsentiert die Value for Generations GmbH nun den technologischen Durchbruch.
\“Wir liefern hier nicht das nächste Marketing-Versprechen, sondern ein physikalisch nachweisbares Verfahren – und das in echter Manufaktur-Qualität, made in Germany\“, erklärt Dr. Alexander Granderath, Gründer und Geschäftsführer von Value for Generations.\“Damit beantworten wir zwei drängende Fragen auf einmal: die nach kompromissloser Gesundheit und die nach industrieller Souveränität.\“
Vom Gas zum Glas: Reine Physik statt giftiger Chemie
Herzstück der ZEN-Pan Pure ist eine glasharte, transparente Schutzschicht. Für ihre Erzeugung nutzt GreenKitchen ein fortschrittliches Plasma-Verfahren (PE-CVD, Plasma Enhanced Chemical Vapor Deposition), das in der deutschen Spitzenforschung entwickelt wurde.
Die Serobond™-Matrix wird nicht in einer Fabrik aufgesprüht oder eingebrannt, sondern unter strengsten Laborbedingungen in einer renommierten Bremer Forschungseinrichtung im Hochvakuum erzeugt. Molekül für Molekül verbindet sie sich dabei auf atomarer Ebene mit dem dreilagigen Edelstahlkörper. Sichtbares Erkennungsmerkmal ist ein irisierender Regenbogenschimmer: kein Farbauftrag, sondern der physikalische Beweis der reinen Plasmaschicht. Das Ergebnis ist garantiert frei von PFAS, fluorierten Verbindungen, Lösungsmitteln und BPA/BPS.
Ein Pfannenleben lang: Die Lösung des Haltbarkeits-Problems
Der entscheidende Unterschied liegt in der Langlebigkeit: Während sich herkömmliche Beschichtungen durch Hitze und mechanische Belastung im Laufe der Zeit ablösen oder ihre Wirkung verlieren, ist die Serobond™-Schicht atomar vernetzt – sie kann sich physikalisch nicht ablösen.
Welche Praxisrelevanz das hat, zeigte zuletzt eine ausführliche Reportage des Wissensmagazins Galileo (ProSieben), die der Pfanne im Direktvergleich mit konventionellen Beschichtungen hervorragende Antihaft-Eigenschaften attestierte.
\“Was wir hier sehen, ist eine Revolution der Pfannenbeschichtung\“, ordnet Markus Schwinge, Mitgründer und Geschäftsführer, ein.\“Wir trennen erstmals zwei Eigenschaften, die bisher als unvereinbar galten: makellose Antihaft-Performance und eine Haltbarkeit, die ein Pfannenleben lang trägt – ohne Verschleißschicht, die nach zwei Jahren im Restmüll landet.\“
Enkelfähige Mission und Ausblick auf die Massenfertigung
Hinter der Innovation stehen zwei erfahrene Industrieexperten, die das Unternehmen mit einer kompromisslosen Mission ins Leben gerufen haben: Als Mitglied der Enkelfähig-Bewegung setzt val4gen auf ein strenges Kreislaufwirtschaftsmodell. Ziel ist es, Gebrauchsgeräte möglichst umweltneutral zu produzieren.
Wirtschaftlich setzt GreenKitchen zunächst auf einen kontrollierten Hochlauf in echter Manufaktur-Logik. Die Pfannen der exklusiven\“Serie 0\“werden ausschließlich im Direktvertrieb über den eigenen Onlineshop angeboten.\“Nur durch den Verzicht auf den klassischen Zwischenhandel können wir eine Hightech-Pfanne in dieser Fertigungstiefe zu einem Preis anbieten, der für eine bewusste
Endkundschaft tragbar bleibt\“, so Granderath. Bei der erwarteten hohen Marktakzeptanz plant das
Start-up, im Jahr 2027 die industrielle Massenfertigung zu beginnen, um auch gewöhnliche
Preispunkte bedienen zu können.
\“Wenn man so will, ist das der Beginn einer post-Teflon-Ära – aus einer Manufaktur am Niederrhein
heraus\“, resümiert Schwinge.

Posted by on 9. Juni 2026.

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Categories: Allgemein

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